73-Jähriger in Untersuchungshaft wegen fünf Bränden in Istrien
Die Staatsanwaltschaft in Pula wirft ihm vor, am 5. August an mehreren Orten trockenes Gestrüpp angezündet zu haben, wobei die Flammen Wohngebäude gefährdeten.
Die Staatsanwaltschaft in Pula wirft ihm vor, am 5. August an mehreren Orten trockenes Gestrüpp angezündet zu haben, wobei die Flammen Wohngebäude gefährdeten.
Gegen einen 73-jährigen kroatischen Staatsbürger wurde Untersuchungshaft verhängt, da er Anfang August an mehreren Orten in der Gespanschaft Istrien trockenes Gestrüpp angezündet und Brände verursacht haben soll, die Häuser bedrohten. Die Entscheidung traf der Ermittlungsrichter des Gespanschaftsgerichts in Pula auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Pula.
Die Staatsanwaltschaft erhob gegen den Verdächtigen Anklage wegen fünf Straftaten, die die Gefährdung von Leben und Eigentum durch gemeingefährliche Handlungen oder Mittel umfassten. Nach Ansicht der Ermittler zündete er am 5. August an mehreren verschiedenen Orten absichtlich trockenes Gras an, was zu einer unkontrollierten Ausbreitung des Feuers auf die nahegelegene Vegetation führte.
Der HRT berichtet, dass der dringende Verdacht bestand, dass der Verdächtige "am 5. August an mehreren verschiedenen Orten trockenes Gestrüpp anzündete, woraufhin sich das Feuer unkontrolliert auf die nahegelegene Vegetation ausbreitete und Wohngebäude gefährdete". Feuerwehrleute und Anwohner aus den betroffenen Gebieten stoppten gemeinsam die Ausbreitung der Brände.
Die verfügbaren Informationen geben keinen Aufschluss über Verletzte oder die Höhe des Sachschadens. Bekannt ist, dass die Einsätze verhinderten, dass sich das Feuer den Häusern näherte. Die Ermittler müssen nun die vollständigen Auswirkungen an jedem Ort bewerten.
Die Staatsanwaltschaft beantragte beim Ermittlungsrichter die Anordnung von Untersuchungshaft wegen der eingeschätzten Gefahr der Wiederholung der Straftat, und der Richter stimmte diesem Antrag zu. Daher wird der 73-Jährige in Haft bleiben, während das Verfahren fortgesetzt wird.
Die zuständigen Behörden betonen, dass diese Entscheidung weder ein Urteil noch eine Feststellung der Schuld des Verdächtigen darstellt. Es handelt sich um eine Verfahrensmaßnahme, die darauf abzielt, eine Wiederholung der Straftat während der Ermittlungen zu verhindern. Die Staatsanwaltschaft wird weiterhin Beweise sammeln und die Umstände aller fünf Brände analysieren, während der Verdächtige das Recht auf Verteidigung hat.