Der Abgeordnete Josip Dabro hat eine scharfe Erklärung veröffentlicht, in der er eine radikale Änderung der kroatischen Politik gegenüber illegaler Migration und der Sicherheit an der Grenze fordert. Anlass ist der Fall des pakistanischen Staatsbürgers Mohamad Sh., den die Zeitung Jutarnji list als wegen Vergewaltigung und rechtswidriger Freiheitsberaubung einer Nepalesin verurteilt bezeichnet hat und der seit Jahren den Status eines Asylbewerbers hat und wiederholt schwerste Straftaten begeht.
Dabro erklärt in seiner Stellungnahme mit dem Titel "Prinzip der staatlichen Prävention gegenüber illegalen Migranten: Mit dem Bösen redet man nicht, auf das Böse muss man schießen!", dass der Staat aufhören müsse, gegenüber Personen, die das Asylsystem missbrauchen, ohnmächtig zu sein.
Keine Gnade für das Böse
Dabro betont, dass es "keine Gnade und keine Nachsicht für das Böse" gebe und dass "nichts Illegales legal werden darf". Er hebt hervor, dass "die Sicherheit des eigenen Volkes in erster Linie an den Grenzen verteidigt wird, mit allen Mitteln und mit Schüssen, wenn und wann es nötig ist".
In dem Teil der Erklärung, der sich auf den Einsatz von Gewalt bezieht, behauptet Dabro, dass ein illegaler Migrant, der gewaltsam versucht, die kroatische Grenze zu überqueren, von den Sicherheitskräften getötet werden sollte. Als Beispiele für gewünschte Schlagzeilen in den Medien nennt er: "Polizei verprügelt Vergewaltiger, Gericht weist ihn sofort aus Kroatien aus!" und "Kroatien setzt das Recht auf Asylantrag für illegalen Migranten vorübergehend aus!".
Internationale Normen dürfen den Staat nicht blockieren
Dabro ist der Ansicht, dass internationale Normen das Recht des Staates, die nationale Sicherheit zu schützen, nicht außer Kraft setzen können. "Keine internationale Norm kann das souveräne und ausschließliche Recht des Staates rechtlich außer Kraft setzen, seine nationale Sicherheit mit allen verfügbaren Mitteln zu schützen", sagt er und fügt hinzu, dass internationale Normen wertlos seien, wenn sie mit dem Zustand der nationalen Sicherheit kollidieren.
Er plädiert für ein sofortiges Vorgehen gegen Personen, die eine Sicherheitsbedrohung darstellen, sowie für eine stärkere präventive Botschaft an potenzielle Täter. In diesem Zusammenhang schlägt er auch die Möglichkeit einer vorübergehenden Aussetzung des Rechts auf Stellung eines Asylantrags für illegale Migranten vor.
Seien wir ein Staat, kein humanitäres Auffanglager
Dabro fordert Politiker, die einen milderen Umgang mit Migranten befürworten, auf, persönlich Verantwortung für sie zu übernehmen: "Alle, die moralische Einwände gegen solche staatlichen Politiken haben, sollen statt rhetorischer Wortgefechte die illegalen Migranten übernehmen, sie nach Hause bringen, sie ernähren und pflegen, ihre Sicherheit, ihren Wohlstand und ihr Zuhause mit ihnen teilen, und aufhören, über das Eigentum anderer zu verfügen."
Als Beispiel für einen verantwortungsvollen Staat nennt er Trump und schließt seine Erklärung mit der Botschaft: "Seien wir ein Staat und kein humanitäres Auffanglager für das Weltübel."
Dabro behauptet, dass die immer ernstere Unsicherheit, zusammen mit den alltäglichen hässlichen Szenen auf den Straßen von Zagreb und europäischen Städten, zu einem legalen europäischen Besitzstand werde und dass eine klare Botschaft an diejenigen gesendet werden müsse, die illegal nach Kroatien einreisen wollen.
In seiner Stellungnahme brachte Dabro den Fall auch mit früheren Angriffen auf Polizisten, Prügeleien, Morden und Massenschlägereien in Zagreb und anderen europäischen Städten in Verbindung. Er behauptet, dass deshalb "die immer ernstere Unsicherheit zu einem legalen europäischen Besitzstand wird".
Dabro kritisierte auch die politischen Debatten über Menschenrechte, die europäische Rechtsordnung und einen möglichen Einsatz des Militärs an den Grenzen. Als positives Beispiel hob er die Politik des US-Präsidenten Donald Trump hervor, von dem er behauptet, er zeige, wie sich ein verantwortungsvoller Staat verhalten sollte.
In der Erklärung nannte Dabro auch eine Reihe von Maßnahmen, die er für notwendig hält: "Keine Gnade und keine Nachsicht für das Böse. Nichts Illegales darf legal werden. Die Sicherheit des eigenen Volkes wird in erster Linie an den Grenzen verteidigt, mit allen Mitteln und mit Schüssen, wenn und wann es nötig ist. Keine internationale Norm kann das souveräne und ausschließliche Recht des Staates rechtlich außer Kraft setzen, seine nationale Sicherheit mit allen verfügbaren Mitteln zu schützen, und wenn internationale Normen und der Zustand der nationalen Sicherheit kollidieren, sind internationale Normen wertlos und werden außer Kraft gesetzt. Unrecht kann kein Recht begründen. Sofort handeln, ohne Gnade und falsche rechtliche Labyrinthe, diese Entschlossenheit in der Öffentlichkeit im In- und Ausland fördern, um eine präventive Botschaft an diejenigen zu senden, die ähnliche Absichten haben wie dieser Pakistani."
Dabro sagte auch, dass die Art und Weise, wie europäische Staaten in solchen Fällen vorgehen, eine falsche Botschaft an potenzielle Täter sende: "Kommt, macht, was ihr wollt, niemand kann euch etwas anhaben, und außerdem bekommt ihr kostenlose Unterkunft, Essen, Taschengeld für Kondome, eventuell Messer oder sogar Schusswaffen."