Ein Anruf und Tausende Euro: Betrug in Sesvete
Eine unbekannte Frau gab sich als Polizistin aus und überzeugte eine 76-Jährige, dass sie gefälschtes Geld besitzt.
Eine unbekannte Frau gab sich als Polizistin aus und überzeugte eine 76-Jährige, dass sie gefälschtes Geld besitzt.
Die Polizeidirektion Zagreb untersucht einen Betrugsfall in Sesvete, bei dem eine 76-Jährige um mehrere tausend Euro gebracht wurde. Im Zeitraum vom 4. bis 6. August 2026 wurde in der Wohnung der Geschädigten, die in der Blaguška-Straße in Kašina lebt, der Betrug begangen, und die Polizei wurde am 7. August 2026 darüber informiert.
Nach Angaben der Zagreber Polizei wurde die 76-Jährige telefonisch von einer unbekannten Frau kontaktiert. Diese behauptete, Polizistin zu sein, und sagte ihr, sie habe gefälschtes Geld, das überprüft werden müsse. Die Geschädigte glaubte der Geschichte, ohne zu erkennen, dass alles im Voraus geplant war.
Nachdem das Telefongespräch beendet war, erschien ein weiterer unbekannter Mann an der Tür. In dem Glauben, mit der Polizei in Kontakt zu sein, übergab die Frau ihm ihr Geld und ihre Bankkarte. Später stellte sich heraus, dass sie betrogen worden war, und der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Dieser Betrug in Sesvete zeigt, wie Täter das Vertrauen der Bürger in Institutionen ausnutzen. Durch die Verwendung einer falschen Identität erzeugen sie Panik und Eile, sodass das Opfer ohne nachzudenken reagiert. Sie wählen meist ältere Menschen aus, von denen sie Geld, Karten oder vertrauliche Kontodaten verlangen.
Die Polizei warnt die Bürger, vorsichtig zu sein, wenn sie mit Unbekannten sprechen, die sich als Beamte ausgeben. Echte Polizisten werden niemals telefonisch verlangen, dass Geld, Karten oder die persönliche Identifikationsnummer übergeben werden. Jede solche Aufforderung sollte sofort überprüft werden, indem man die Polizei unter der offiziellen Nummer kontaktiert.
Wenn eine unbekannte Person gefälschtes Geld oder eine dringende Überprüfung der Ersparnisse erwähnt, sollte das Gespräch abgebrochen werden, ohne persönliche Daten preiszugeben. Verdächtige Anrufe sollten der Polizei gemeldet werden, und die Familie sollte über die Methoden der Betrüger informiert werden. Die Polizei führt derzeit Ermittlungen durch, um die Täter des Betrugs in Sesvete zu identifizieren.