Ein Zagreber aus dem Stadtteil Jarun teilte vor einigen Tagen in einer Facebook-Gruppe seiner Nachbarn eine Warnung vor einem Betrugsversuch, bei dem sich jemand falsch ausgab. Seiner Mutter, einer Bewohnerin der Kružna ulica, klingelte kurz vor 22 Uhr ein Mann an der Tür, der behauptete, Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens Čistoća zu sein.
Flucht im Dunkeln
Laut dem Autor des Beitrags kam der angebliche Mitarbeiter, um zu überprüfen, ob die Papiertonnen mit einer Nummer gekennzeichnet sind. "Er zeigte einen Ausweis, aber wegen der Dunkelheit und dem Alter meiner Mutter konnte sie den Namen leider nicht lesen. Der Typ verschwand schnell, als sie anfing, mich anzurufen, damit ich eine Etage tiefer komme", erzählte der Zagreber und vermutete, dass es sich um eine klassische Erkundung des Geländes handelte, um zu sehen, wer während der Ferienzeit zu Hause ist.
Kommentare voller Skepsis
Der Beitrag löste eine Reihe von Reaktionen aus, und ein Kommentator ging besonders auf die Absurdität der Situation ein. "Diese Betrüger sind mir interessant. Sie geben sich als Handwerker aus, die plötzlich von selbst kommen, um zu überprüfen, ob sie jemand gerufen hat, obwohl sie normalerweise unmöglich zu finden sind und man monatelang auf sie wartet. Jetzt mitten im Sommer kommen die Handwerker. Oder sie geben sich als Leute von Čistoća aus, die die Tonnen kontrollieren, dabei hat Čistoća Mühe, Arbeiter zu finden, die den Müll von der Straße abholen", schrieb er.
Parkbetrug in Borovje
Die Večernji list erinnert auch an einen ähnlichen Fall, der sich kürzlich auf einem Parkplatz in Borovje ereignete. Ein Zagreber ließ dort sein Auto stehen, und am nächsten Morgen fand er auf der Windschutzscheibe eine ausgedruckte Nachricht: "Hallo, Unfälle passieren. Ich sehe, dass es beim Aussteigen aus Ihrem Auto zu einem Kontakt zwischen unseren Autos kam. Melden Sie sich, wenn Sie Zeit haben, damit wir das schnell regeln können." In der Nachricht war auch eine Handynummer hinterlassen. Der Geschädigte behauptete, niemanden mit der Tür berührt zu haben, und meldete den gesamten Fall über die MUP-App der Polizei, wobei er die Mitbürger zu zusätzlicher Vorsicht aufrief.