Das ukrainische Parlament hat am Mittwoch die Ernennung des neuen Verteidigungsministers gebilligt, und dieser sandte sofort eine klare Botschaft an Moskau. Wie die Kurier berichtet, versprach Jewhen Hmara intensivierte Angriffe auf russische militärische und wirtschaftliche Kapazitäten und erklärte, dass Einrichtungen, die zu den Kriegsanstrengungen beitragen, keine "sicheren Zonen" mehr hätten.
Hmara betonte in den sozialen Medien, dass die Ukraine "zum ersten Mal in der Geschichte" in der Lage sei, Ziele sogar bis nach Sibirien zu treffen. Angriffe mittlerer und großer Reichweite setzte er als Priorität und verwies auf die Operation in Noworossijsk und andere jüngste Aktionen.
Drei Prioritäten des neuen Ministers
Der neue Verteidigungsminister nannte drei Hauptziele seiner Amtszeit: die Rückgewinnung der Initiative an der Front, die Verbesserung des Schutzes und der Bedingungen für ukrainische Soldaten sowie die Steigerung der Produktion der Verteidigungsindustrie. "Es wird mehr Waffen ukrainischer Produktion geben. Die Angriffe werden präziser sein", erklärte er.
Er rief auch zur Beschleunigung und Vereinfachung der Versorgung der Kampfeinheiten mit Waffen auf. Er fügte hinzu, dass Kiew weiterhin mit den Verbündeten daran arbeite, die Verteidigung gegen russische ballistische Raketen zu stärken.
Kennt die russischen Pläne für Herbst und Winter
Hmara behauptete, dass die ukrainische Seite die nächsten Schritte Moskaus genau kenne. "Wir kennen die nächsten Schritte Russlands, seine Mobilisierungspläne und seine Strategie für Herbst und Winter", sagte er in den sozialen Medien.
Er fügte hinzu, dass die Ukraine "alles Mögliche" tun werde, um Moskaus Fähigkeit zur Fortsetzung des Krieges zu verringern und es zu zwingen, einen "gerechten Frieden" zu akzeptieren. Die Kurier merkt an, dass in seinen Texten über den neuen Minister zwei Versionen seines Namens erscheinen, Jewhen und Jewgenij Hmara, was unterschiedliche Transliterationen aus dem Ukrainischen und Russischen widerspiegelt.
Die Nachricht hat keinen direkten Bezug zu Kroatien, aber die Sicherheitslage in Europa wird auch in Zagreb weiterhin aufmerksam verfolgt, angesichts des indirekten Einflusses auf die Stabilität der gesamten Region.