Anka Mrak-Taritaš, langjährige Abgeordnete des kroatischen Parlaments und ehemalige Bauministerin, erhält laut der im Januar 2026 eingereichten Vermögenserklärung ein monatliches Bruttogehalt von 6.931 Euro, also netto 4.622 Euro. Zusammen mit der Rente ihres Ehemanns Zlatko Taritaš von 2.117 Euro beläuft sich ihr regelmäßiges monatliches Einkommen auf 6.739 Euro, ohne zusätzliche Einkünfte aus Vermögen.
Die Familie hat zudem Ersparnisse von 135.000 Euro sowie Immobilien mit einem geschätzten Gesamtwert von 635.000 Euro angegeben. Im Besitz des Ehemanns befinden sich zwei Wohnungen in Zagreb: eine kleinere mit 52,14 Quadratmetern, geschätzt auf 130.000 Euro, und eine größere mit 81,35 Quadratmetern im Wert von 240.000 Euro.
Immobilien von Zagreb bis zur Küste
Anka Mrak-Taritaš besitzt persönlich eine Geschäftsfläche von 15,28 Quadratmetern, geschätzt auf 25.000 Euro, sowie eine Garage im Wert von 10.000 Euro. Sie besitzt außerdem die Hälfte eines Waldgrundstücks in der Nähe von Bjelovar, mit einem deklarierten Gesamtwert von 30.000 Euro. Die teuerste einzelne Immobilie ist ein Sommerhaus mit dazugehörigem Grundstück in Novi Vinodolski, das sich über 247 Quadratmeter erstreckt und 200.000 Euro wert ist; sie erhielt es durch einen Schenkungsvertrag.
Rente des Ehemanns und Firma ohne Angestellte
Zlatko Taritaš, der Ehemann der Abgeordneten, ist Rentner mit einer monatlichen Rente von 2.117 Euro und jährlichen Einkünften aus Vermögen und Vermögensrechten von 15.000 Euro. Wie Medien bereits berichteten, war er beim staatlichen Energieunternehmen Plinacro beschäftigt und wechselte nach seinem Rücktritt zu Lukoil. Heute ist er das einzige Mitglied der Firma VIVI-ING d.o.o., deren Geschäftsführer Fran Taritaš ist.
Das Unternehmen für Ingenieurwesen und technische Beratung hatte im Jahr 2025 keine Angestellten und erzielte Einnahmen von 6.700 Euro sowie einen Gewinn von 2.934 Euro. Obwohl es bescheiden wirtschaftet, ist es nicht defizitär. Angesichts der regelmäßigen monatlichen Einkünfte der Familie von fast 6.800 Euro, der Ersparnisse und der wertvollen Immobilien wirkt VIVI-ING eher wie ein Unternehmen mit gelegentlichen Aufträgen denn als Hauptquelle des Lebensstandards.