Vor nur drei Jahren, am 5. August 2023, trat die Sava an der Sava-Brücke über die Ufer, und der Wasserstand überstieg vier Meter. Heute, am 11. August 2026, ist das Bild völlig anders. Der Fluss hat an derselben Stelle einen niedrigen Wasserstand, was eine direkte Folge der lang anhaltenden Trockenperiode und der mehrtägigen Hitzewelle ist, die Kroatien erfasst hat.
Den dramatischen Unterschied hat die Fotografin Emica Elvedji festgehalten, deren Fotos, veröffentlicht in der Večernji list, von der Unberechenbarkeit der Natur und den Extremen zeugen, die sich innerhalb weniger Jahre abwechseln. Von einem angeschwollenen Fluss, der Überschwemmungen drohte, bis zu einem fast leeren Flussbett, der Kontrast ist nahezu unglaublich.
Kroatiens Flüsse auf historischen Tiefstständen
Nicht nur die Sava hat Probleme. Die lang anhaltende Dürre und die Hitzewelle haben Kroatiens Flüsse an den Rand einer beispiellosen hydrologischen Krise gebracht. Die Wasserstände von Sava, Drau und Donau fallen in den letzten Tagen auf Werte, die an einzelnen Messstationen seit über einem Jahrhundert nicht mehr verzeichnet wurden.
Die Fotos von derselben Stelle zeigen, wie unberechenbar und kontrastreich die Natur sein kann, von einem Extrem zum anderen. Die Situation vom August 2023, als der Wasserstand der Sava vier Meter überstieg und der Fluss über die Ufer trat, wirkt heute wie ferne Vergangenheit.