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Polizeigewerkschaft fordert Abschiebung von Ausländern, die Polizisten angreifen

Nach dem Angriff eines französischen Staatsbürgers auf Polizisten auf Vir fordert die Polizeigewerkschaft Kroatiens strengere Sanktionen, einschließlich sofortiger Abschiebung und mehrjährigem Einreiseverbot.

Foto: Wikipedia (Protjerivanje)
Kurz gesagt
  • Die Polizeigewerkschaft Kroatiens fordert die Abschiebung und ein fünfjähriges Einreiseverbot für Ausländer, die Polizisten angreifen.
  • Die Forderung ist eine Reaktion auf den Angriff eines französischen Staatsbürgers auf Polizeibeamte auf der Insel Vir.
  • Die Gewerkschaft hält die bestehenden Strafen für unzureichend und meint, dass die Bürger nicht die Kosten für Verfahren gegen ausländische Täter finanzieren sollten.
  • Der Vorschlag wirft die Frage des Schutzes von Polizisten auf, insbesondere während der Tourismussaison.

Die Polizeigewerkschaft Kroatiens hat eine Forderung nach deutlich strengeren Sanktionen für ausländische Staatsbürger gestellt, die kroatische Polizeibeamte angreifen. In ihrem am 6. August 2026 veröffentlichten Vorschlag fordert sie die sofortige Abschiebung der Täter aus dem Land und ein Einreiseverbot von mindestens fünf Jahren.

Reaktion auf den Angriff auf Vir

Die Forderung ist eine direkte Reaktion auf den Vorfall, bei dem ein französischer Staatsbürger auf der Insel Vir Polizeibeamte angriff. Die Gewerkschaft betonte, dass ein Angriff auf einen Polizisten nicht nur einen Angriff auf eine Person darstellt, sondern auch eine direkte Bedrohung der staatlichen Autorität und der Sicherheit derjenigen, die das Gesetz durchsetzen.

Sie ist der Ansicht, dass die derzeitigen Geld- und Haftstrafen nicht ausreichen, und fordert, dass Justiz und Gesetzgeber eine klare Null-Toleranz-Politik gegenüber ausländischen Staatsbürgern etablieren, die Amtspersonen angreifen.

Finanzielle Belastung für den Staat

Die Gewerkschaft begründet ihren Vorschlag auch mit den Kosten, die der Staat während der Untersuchungshaft und des Strafverfahrens trägt. Sie betont, dass kroatische Steuerzahler nicht für den langfristigen Aufenthalt und die Wiedereingliederung von Ausländern aufkommen sollten, die während ihres Aufenthalts in Kroatien Gewalt gegen die Polizei verübt haben.

Nach ihrem Plan sollte der Täter neben einer hohen Geldstrafe aus Kroatien ausgewiesen werden und ihm danach für mindestens fünf Jahre die Rückkehr verweigert werden.

Schutz der Polizisten in der Tourismussaison

Es handelt sich vorerst um eine Forderung der Gewerkschaftsorganisation, nicht um eine automatische Sanktion, die in jedem solchen Fall angewendet wird. Über die strafrechtliche Verantwortung, die Untersuchungshaft und eine eventuelle Abschiebung entscheiden die zuständigen staatlichen Stellen auf der Grundlage der Gesetze und der konkreten Umstände.

Die Botschaft der Gewerkschaft wirft eine ernste Frage zum Schutz der Polizisten auf, insbesondere in der Tourismussaison, wenn die Zahl der Menschen in Kroatien erheblich zunimmt. Gastfreundschaft bedeutet nicht, dass der Staat Gewalt dulden muss, aber die Antwort muss gleichzeitig schnell, rechtmäßig und stark genug sein, um zukünftige Täter abzuschrecken.

Häufige Fragen
Was fordert die Polizeigewerkschaft Kroatiens genau? +
Sie fordert, dass ausländische Staatsbürger, die Polizisten angreifen, sofort aus Kroatien abgeschoben werden und ihnen die Wiedereinreise für mindestens fünf Jahre verboten wird, zusätzlich zu einer hohen Geldstrafe.
Warum wird diese Forderung gerade jetzt gestellt? +
Die Forderung ist eine direkte Reaktion auf den jüngsten Angriff eines französischen Staatsbürgers auf Polizeibeamte auf der Insel Vir.
Sind diese Maßnahmen bereits in Kraft? +
Nein, es handelt sich vorerst nur um eine Forderung der Gewerkschaftsorganisation. Über alle Sanktionen entscheiden weiterhin die zuständigen staatlichen Stellen nach den bestehenden Gesetzen.
Wie begründet die Gewerkschaft ihren Vorschlag? +
Neben dem Schutz der staatlichen Autorität nennt sie auch den finanziellen Aspekt, sie ist der Ansicht, dass kroatische Bürger nicht die Kosten für Gefängnis und Verfahren für Ausländer tragen sollten, die Gewalt gegen die Polizei verüben.

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