Güterzug durchfuhr Rotlicht bei Škrljevo
Mitarbeiter der HŽ Infrastruktura verhinderten potenzielle Tragödie durch Abschaltung der Fahrleitungsspannung, woraufhin beide Züge in sicherer Entfernung zum Stehen kamen.
Mitarbeiter der HŽ Infrastruktura verhinderten potenzielle Tragödie durch Abschaltung der Fahrleitungsspannung, woraufhin beide Züge in sicherer Entfernung zum Stehen kamen.
Am Sonntag, genau um 13:06 Uhr, wurde auf dem Streckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Škrljevo und Meja, der Zagreb und Rijeka verbindet, ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall registriert. Ein Güterzug im Besitz von HŽ Cargo, anstatt anzuhalten und die Kreuzung mit einem aus Richtung Zagreb kommenden Personenzug abzuwarten, passierte ein Signal, das rotes Licht zeigte, und setzte seine Fahrt fort.
Die für die Verkehrssteuerung zuständigen Mitarbeiter der HŽ Infrastruktura erkannten die Gefahr sofort. Gemäß den Sicherheitsverfahren schalteten sie die Spannung in der Oberleitung auf diesem Abschnitt ab. Dadurch wurden beide Züge, sowohl der Güter- als auch der Personenzug, in sicherer Entfernung voneinander zwangsweise zum Stehen gebracht, wodurch eine weitere Annäherung und ein möglicher Zusammenstoß verhindert wurden.
Im Personenzug, der aus Richtung Zagreb verkehrte, befanden sich etwa 45 Fahrgäste. Alle wurden versorgt und mit Ersatzbussen, die für die Strecke Rijeka, Plase organisiert wurden, zu ihrem Ziel gebracht. Nach dem Vorfall wurde die Strecke für den gesamten Verkehr gesperrt, und der Bahnverkehr auf diesem Abschnitt bleibt bis auf Weiteres eingestellt.
Von der HŽ Infrastruktura wird betont, dass die rechtzeitige Reaktion ihrer Mitarbeiter entscheidend zur Verhinderung einer Tragödie war. Die genaue Ursache, warum der Güterzug das Haltesignal überfuhr, wird nach Abschluss der Ermittlungen und der Klärung aller Umstände des Vorfalls bekannt gegeben. Der Vorfall hat erneut gezeigt, wie wichtig das schnelle Erkennen von Unregelmäßigkeiten und die Anwendung von Sicherheitsverfahren im Eisenbahnwesen sind.