In Suhopolje kam es erneut zu Vorfällen der Zerstörung öffentlichen Eigentums, was eine scharfe Reaktion des Gemeindevorstehers Goran Doležal auslöste. In einem Beitrag vom 7. August 2026 stellte er, begleitet von Fotos der frischen Schäden, die Frage, die auch viele Einwohner bewegt: Warum zerstört jemand absichtlich, was allen gehört?
Diesmal waren öffentliche Flächen das Ziel der Vandalen, und unter den dokumentierten Schäden sticht zerbrochenes Glas an einem Häuschen hervor. "Warum hat jemand das Bedürfnis, gemeinsames Eigentum zu zerstören?", fragte sich Doležal in seinem Beitrag und ließ dabei seine Frustration über die sinnlose Zerstörung nicht verbergen.
Fragen ohne Antworten und Appell an die Gemeinschaft
Der Vorsteher versuchte in einer Reihe rhetorischer Fragen, die Motive der Täter zu ergründen. "Warum stört jemand das Glas an einem Häuschen, warum stören jemanden die Laternenmasten, warum hat jemand das Bedürfnis, alles zu zerschlagen und zu zerreißen, was uns allen gehört? All das ist unser, und all das hat jemand bezahlt, eingebaut und sich bemüht, damit unser Suhopolje schöner, ordentlicher und sicherer wird", so Doležal.
Dabei erinnerte er an die kontinuierlichen Investitionen in die Infrastruktur und die Wahrzeichen des Ortes, wie die Renovierung des Schlosses Janković und die Arbeiten am Stadion "Park", in das im vergangenen Herbst und in diesem Frühjahr investiert wurde. Diese Investitionen, betont er, seien Teil der breiteren Anstrengungen, die Lebensqualität aller Bewohner zu heben.
Schäden vom Frühjahr bis heute
Doležal veröffentlichte auch Fotos, die das Ausmaß des Problems dokumentieren. Die Aufnahmen der beschädigten Straßenbeleuchtung stammen bereits aus dem Frühjahr, während die Fotos des zerbrochenen Häuschens aktuell sind und von einem neuen Vorfall zeugen. Das deutet auf eine Kontinuität vandalistischen Verhaltens hin, das nicht aufhört.
"Egal wie viel wir investieren und uns bemühen, es ist nicht genug für Einzelpersonen, die diese Mühe nicht zu schätzen wissen und alles zerstören müssen, was ihnen in den Weg kommt. Muss wirklich jeder Baum und jede Ecke unserer Gebäude mit Videoüberwachung abgedeckt werden, um einigermaßen sicher zu sein?", fragte sich der Vorsteher und sprach damit die Möglichkeit einer verstärkten Überwachung als letzte verbleibende Lösung an.
Seinen Beitrag schloss er mit einem weiteren Appell an die Verantwortung gegenüber dem Eigentum, das der gesamten Gemeinschaft gehört. "Am Ende bleibt wieder nur eine einzige Frage, auf die ich mir selbst keine Antwort geben kann: Warum?", schloss Doležal.