VAR annulliert Traumtor von Istras jungem Talent
Nik Škafar Žužić erzielte ein wunderschönes Tor, doch Schiedsrichter Pavlešić annullierte es nach VAR-Überprüfung. Gordon Schildenfeld hält die Entscheidung für falsch.
Nik Škafar Žužić erzielte ein wunderschönes Tor, doch Schiedsrichter Pavlešić annullierte es nach VAR-Überprüfung. Gordon Schildenfeld hält die Entscheidung für falsch.
Der erste Spieltag der neuen SuperSport-HNL-Saison brachte Drama im Spiel zwischen Istra 1961 und Lokomotiva, das die Heimmannschaft mit 2:3 verlor. Geprägt wurde die Partie jedoch von einer strittigen Szene in der 34. Minute und dem annullierten Tor des jungen Nik Škafar Žužić, das für heftige Reaktionen sorgte.
Nachdem Istra in Rückstand geraten war und Frederiksen zum 1:1 ausgeglichen hatte, entschied sich Nik Škafar Žužić, Verantwortung zu übernehmen. Aus etwa 20 Metern Entfernung schüttelte er elegant seinen Bewacher ab und traf mit einem herrlichen Schuss zur vermeintlichen 2:1-Führung für Istra. Es wäre sein erstes Tor im grün-gelben Trikot gewesen.
Doch der Jubel wurde vom VAR-Raum unterbrochen. Schiedsrichter Pavlešić wurde zur Videoüberprüfung gerufen und annullierte den Treffer nach der Sichtung. Der Grund? Es wurde entschieden, dass Frederiksen, der im Abseits stand, mit seiner Position den Torhüter der Gäste behindert habe.
Diese Entscheidung blieb nicht ohne Kommentar. Der ehemalige kroatische Nationalspieler Gordon Schildenfeld äußerte sich in der MAXSport-Sendung Studio SuperSport HNL und machte deutlich, dass er die Einschätzung des Schiedsrichters nicht teilt.
"Ich bin nicht sicher, ob ich ihn annulliert hätte. Ich glaube nicht, dass Frederiksen den Torhüter gestört hat. Der Torhüter sieht den Ball einfach. Der Schiedsrichter hat entschieden, wie er entschieden hat, ich hätte anders entschieden. Meiner Meinung nach war das Tor regulär," erklärte Schildenfeld.
Im zweiten Spiel des ersten Spieltags feierten die Fußballer von Rijeka einen Heimsieg gegen Rudeš mit 2:1. Trainer Matjaž Kek bezeichnete den Sieg als verdient, betonte jedoch auch die Probleme bei der Verwertung der Torchancen. Für Rijeka geht es nun schnell weiter, denn bereits am Donnerstag steht auf der Rujevica das nächste Europapokalspiel an. Im Rahmen der 3. Qualifikationsrunde zur Conference League empfangen sie einen Vertreter aus Finnland.