Die Fußballer von Roter Stern Belgrad haben im Qualifikationsspiel zur Champions League einen schweren Schlag erlitten. Die serbischen Meister verloren in Belgrad gegen den israelischen Klub Hapoel Be'er Scheva mit 2:0, was zusammen mit der vorherigen Niederlage das Gesamtaus mit 3:0 bedeutete.
Serbe trifft gegen Roter Stern, Kostov kann nicht helfen
Der Held der Begegnung war der serbische Stürmer Igor Zlatanović, der in der 61. Minute das Netz seines ehemaligen Klubs traf. Den Endstand von 2:0 stellte Javon East in der 79. Minute her. Besonders interessant ist die Marktwert-Differenz der beiden Teams. Roter Stern wird laut Transfermarkt auf 116,75 Millionen Euro geschätzt, wobei der teuerste Spieler von Dejan Stanković der 18-jährige Mittelfeldspieler Vasilije Kostov ist, der auf 25 Millionen Euro taxiert wird. Auf der anderen Seite ist der gesamte Kader von Hapoel Be'er Scheva nur 20 Millionen Euro wert.
Dambrauskas wartet in der nächsten Runde auf Hapoel
Das israelische Team erwartet nun ein Duell mit Hajduks Ex-Trainer Valdas Dambrauskas. Der litauische Coach hat mit seinem aserbaidschanischen Klub Sabah ein kleines Wunder vollbracht, indem er das dänische Team Aarhus vor heimischem Publikum mit 4:0 besiegte und damit den Rückstand von 2:1 aus dem ersten Spiel wettmachte.
Millionenschwerer Schlag für Roter Sterns Kasse
Die Eliminierung durch Hapoel ist nicht nur ein sportlicher Misserfolg, sondern auch ein schwerer finanzieller Schlag. Nach Berechnungen von Kurir haben die Rot-Weißen die Chance verpasst, mindestens 14,1 Millionen Euro zu verdienen. Allein die Qualifikation für das Play-off der Champions League hätte 4,29 Millionen Euro eingebracht, und selbst bei einer Niederlage in dieser Runde hätte man in der Europa League weitergemacht, was weitere 4,31 Millionen Euro wert gewesen wäre. Dazu kommt noch das Geld aus dem UEFA-Klubkoeffizienten.
Hätten sie Hapoel überstanden und sich dann für die Ligaphase der Champions League qualifiziert, hätte Roter Stern allein für die Qualifikation 18,62 Millionen Euro kassiert, plus zusätzliche Einnahmen aus Siegen, Unentschieden, Tickets und Sponsoren. So setzen sie ihre europäische Saison im Play-off der Europa League fort, wo sie auf den tschechischen Klub Viktoria Pilsen treffen.