GNK Dinamo ist siegreich in die Verteidigung des Meistertitels der SuperSport HNL gestartet. Im Spiel des 1. Spieltags besiegte man Slaven Belupo im Stadion Maksimir mit 2:0, und der Held der Heimmannschaft war Dion Drena Beljo, der beide Tore erzielte.
Anfänglicher Druck der Gäste und großartige Paraden von Filipović
Das Spiel fand am 31. Juli 2026 statt, und die Gäste aus Koprivnica eröffneten die Partie mutig. Trainer von Slaven Belupo, Mario Gregurina, entschied sich für eine Taktik mit einem kompakten Block und schnellen Umschaltbewegungen, was sich zunächst als gutes Rezept erwies. Bereits in der 7. Minute hatte Slaven zwei große Chancen auf die Führung, doch Dinamos Torhüter Filip Filipović verhinderte mit fantastischen Paraden einen Schock in Maksimir.
Laut Spielbericht stoppte er zuerst einen Schuss von Mitrović und dann auch eine gefährliche Situation im Anschluss. Diese Paraden erwiesen sich als entscheidend, da Dinamo nach dem anfänglichen Druck die Kontrolle über das Spiel übernahm. Wie Lika Online berichtet, nahm Kovačević im Vergleich zum kräftezehrenden Europapokalspiel gegen Thun ganze acht Änderungen in der Startaufstellung vor, doch Dinamo verlor nicht an Qualität.
Beljo bringt mit einem Meisterstück Ruhe
Die Belohnung für den Druck kam in der 34. Minute. Perez Vinlof durchbrach die linke Seite und flankte den Ball in den Strafraum, und Dion Drena Beljo traf mit einem spektakulären Volleyschuss zum 1:0. Es war das Tor, das den Widerstand der Mannschaft aus Koprivnica brach. Bis zur Halbzeit kam Beljo noch einmal gefährlich zum Abschluss, und in der Nachspielzeit traf er nach einem Schuss aus größerer Distanz nur den Pfosten.
Alle Zweifel am Sieger verschwanden in der 52. Minute. Luka Stojković, der nach längerer Pause zu seinen Pflichtspielen zurückkehrte, spielte Beljo mit einem hervorragenden vertikalen Pass frei. Der Stürmer von Dinamo blieb ruhig vor Torhüter Ivan Sentić und traf zum endgültigen 2:0.
Dominanz und verpasste Chancen
Dinamo griff weiter an und erspielte sich Chancen. Radeljić traf per Kopf den Pfosten, während der Rückkehrer Mislav Oršić in der Schlussphase zusätzliche Lebendigkeit brachte und ebenfalls das Aluminium traf. Mišić kam aus der Distanz mehrfach gefährlich zum Abschluss, und Hoxha zwang Sentić zu einer Parade. Slaven Belupo wurde im zweiten Durchgang praktisch nicht mehr gefährlich für Filipović. Laut ePodravina hatten in der Startelf von Slaven Belupo gleich fünf Spieler ihren ersten Einsatz im Trikot der Apotheker.
Aussagen der Trainer nach dem Spiel
Trainer von Dinamo, Mario Kovačević, war mit dem Sieg zufrieden, aber nicht mit der Chancenverwertung. "Es hätten mehr Tore sein können, aber wichtig ist, dass wir mit einem Sieg in die Saison gestartet sind. In drei Tagen ist es nicht einfach, ein Spiel vorzubereiten, wir haben die Mannschaft rotiert. In den ersten Spielen sind alle motiviert, sie hatten die erste Chance. Ich bin sogar froh für Filipović, dass er etwas zu tun hatte, dass er durch diese Paraden Selbstvertrauen gewonnen hat, wir werden es brauchen. Ich bin nur unzufrieden damit, dass wir noch ein oder zwei Tore hätten erzielen können, wir hatten einen Pfosten und zwei Latten," sagte Kovačević gegenüber HRT, wie Narod.hr berichtet.
Besonders lobte er Stojković: "Er hat lange kein Pflichtspiel bestritten, Sie haben den Ball zum zweiten Tor gesehen, das hat er. Stojković bedeutet uns viel." Er äußerte sich auch zum neuen Stürmer Smail Prevljak, der von Istra 1961 gekommen ist: "Prevljak hat erst das erste Training absolviert, er hatte in den letzten Tagen Probleme mit dem Finger. Er wird für das Spiel gegen Žalgiris in Frage kommen, und wenn nötig, kann er zehn oder fünfzehn Minuten helfen."
Trainer von Slaven Belupo, Mario Gregurina, gratulierte Dinamo zum Sieg, fand aber auch positive Aspekte im Spiel seiner Mannschaft. "Unsere Idee waren Block und Umschaltspiel, wir sahen in der ersten Halbzeit sehr gut aus. Leider haben wir einige Situationen nicht genutzt, und wenn Dinamo dann in Führung geht, muss man sich öffnen und lebt gefährlich. Die erste Halbzeit ist unser roter Faden, am Ende sind wir gut davongekommen," erklärte Gregurina gegenüber HRT. Er fügte hinzu, dass die Mannschaft noch im Aufbau sei: "Wir hatten viele neue Spieler, wir sind noch dabei, die Mannschaft zu formen, und ich glaube, dass wir in ein paar Spielen besser sein werden. Es gibt viele junge Spieler, es wird Schwankungen geben, aber das ist unser Weg."
Nächste Herausforderung: Žalgiris in der Champions-League-Qualifikation
Dinamo richtet nun den Fokus auf die europäische Bühne. Bereits am Dienstag, dem 4. August 2026, erwartet sie in Maksimir das Duell gegen den litauischen Meister Žalgiris in der Qualifikation zur Champions League. Kovačević verriet, dass der Trainerstab den Gegner bereits analysiert hat. "Wir haben uns Žalgiris im letzten Spiel angeschaut. Sopić hat gute Arbeit geleistet, sie werden voller Ehrgeiz hierherkommen, aber am wichtigsten ist, dass wir auf uns schauen. Ich weiß, dass wir von Spiel zu Spiel wachsen werden, und ich glaube, dass wir bereits am Dienstag noch besser sein werden," so der Trainer der Blauen.
Der 1. Spieltag der SuperSport HNL wird am Samstag mit den Spielen Istra 1961, Lokomotiva (18:30 Uhr) und Gorica, Osijek (21:00 Uhr) fortgesetzt, während am Sonntag Varaždin, Hajduk (18:30 Uhr) und Rijeka, Rudeš (21:00 Uhr) auf dem Programm stehen.