In Zadar findet am Montag, dem 11. August 2026, die Jubiläumsausgabe des humanitären Hallenfußballturniers Antonio Jurjević statt. Die Veranstaltung, die zum Gedenken an den viel zu früh verstorbenen Antonio Jurjević ins Leben gerufen wurde, ist längst über den sportlichen Rahmen hinausgewachsen und zu einem Symbol für Zusammenhalt und Solidarität geworden. Die beim Turnier gesammelten Gelder unterstützen das ganze Jahr über Kinder und Familien, die am dringendsten Hilfe benötigen.
Vor der Jubiläumsausgabe veröffentlichte der Verein auf seinem Social-Media-Kanal ein kurzes Video mit einem Gespräch mit Bruna Kutija, der Vorsitzenden des Vereins Antonio Jurjević, die seit den Anfängen, seit nunmehr zehn Jahren, an der Spitze des Vereins steht.
Unveränderte Säule des Vereins
Auf die Frage, was sich in all den zehn Jahren nicht verändert habe, betonte Kutija die Bedeutung der Menschen, die das Herz der Organisation bilden. "Das hat sich nicht geändert. Ich denke, das Wichtigste, eigentlich das Einzige, was sich in diesen zehn Jahren nicht geändert hat, ist genau die Säule des Vereins, die engsten Mitglieder und die Familie", sagte Kutija in dem auf dem Social-Media-Kanal veröffentlichten Video.
Mehr als ein Sportereignis
Kutija erklärte, dass das Turnier sehr schnell über seine ursprüngliche sportliche Rolle hinausgewachsen sei. "Ich denke, für uns war das Turnier eigentlich nie nur ein Sportereignis. Wenn es das war, dann nur im ersten Jahr. Unmittelbar danach haben wir den Verein gegründet. Das Turnier ist heute unsere größte Veranstaltung, aber wir sind nicht nur das Turnier. Wir sind ein humanitärer Verein, der das ganze Jahr über tätig ist und das ganze Jahr über Arbeit hat", sagte sie.
Sie betonte auch, dass die Arbeit des Vereins nicht mit dem Ende des Turniers aufhört. "Alles, was wir während des Turniers erreichen, und alle Mittel, die wir sammeln, werden über das ganze Jahr verteilt. Es finden Treffen statt, Gespräche mit Eltern, Ausschreibungen werden durchgeführt, Verwaltung wird erledigt... Die Arbeit des Vereins dauert nicht einen Tag, sondern alle 365 Tage im Jahr", erklärte Kutija.
Stolz auf die Gemeinschaft und ein Moment, der alles sagt
Als sie darüber nachdachte, worauf Antonio Jurjević heute am stolzesten wäre, hob Kutija die Stärke der Gemeinschaft hervor: "Ehrlich gesagt, ich denke, er wäre am stolzesten auf die Gemeinschaft und auf alle Menschen, denen wir helfen können."
Es gibt auch einen besonderen Moment, der der Vereinsvorsitzenden Kraft für all die Mühe gibt. "Den gibt es. Es ist jedes Mal, wenn ein Elternteil mit einem Kind kommt, dem wir geholfen haben oder dem wir erst helfen werden. Dann siehst du buchstäblich, warum du das alles tust", schloss Bruna Kutija.