Bora legt die Adriatische Küstenstraße lahm
Wegen starken Winds ist der Verkehr für Fahrzeuge der Gruppe I auf dem Abschnitt von Novi Vinodolski bis Sveta Marija Magdalena verboten, auch die Katamaranlinie 323 ist eingestellt.
Wegen starken Winds ist der Verkehr für Fahrzeuge der Gruppe I auf dem Abschnitt von Novi Vinodolski bis Sveta Marija Magdalena verboten, auch die Katamaranlinie 323 ist eingestellt.
Der Freitagmorgen brachte zahlreiche Herausforderungen für Autofahrer auf kroatischen Straßen, insbesondere für diejenigen, die Richtung Meer unterwegs waren. Der Kroatische Automobilclub (HAK) warnt vor einem Fahrverbot für Fahrzeuge der Gruppe I auf der Adriatischen Küstenstraße, und zwar auf dem Abschnitt zwischen Novi Vinodolski und Sveta Marija Magdalena. Grund ist der starke Wind, der einen sicheren Verkehr für Motorräder, Fahrzeuge mit Anhänger und Doppeldeckerbusse unmöglich machte.
Wie für die Hochsaison der Touristensaison üblich, ist der Verkehr auf wichtigen Straßen, Stadtrouten und Zufahrten zu Touristenzentren verstärkt. Staus werden auch auf Abschnitten mit laufenden Bauarbeiten verzeichnet. Besonders belastet ist die Autobahn A1 Zagreb-Ploče-Karamatići, wo eine erhöhte Verkehrsdichte zwischen der Mautstelle Lučko und der Anschlussstelle Bosiljevo 2 in Richtung Meer festgestellt wurde.
Die Situation auf diesem Abschnitt wird zusätzlich durch einen Verkehrsunfall erschwert. Der Zusammenstoß ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Donja Zdenčina und Jastrebarsko, ebenfalls in Richtung Meer, weshalb der Verkehr nur einspurig und verlangsamt fließt.
Staus blieben auch auf der Autobahn A2 Zagreb-Macelj nicht aus. An der Anschlussstelle Zagreb zapad, in Richtung Hauptstadt, bildete sich eine etwa einen Kilometer lange Kolonne, was den Verkehr auf dieser Strecke zusätzlich verlangsamt.
Die Probleme durch den Wind beschränken sich nicht nur auf das Festland. Die Reederei Jadrolinija hat die Einstellung der Katamaranlinie 323 bekannt gegeben. Diese Linie verbindet Kraljevica, Crikvenica, Senj, Baška, Lopar, Rab und Lun Tovarnele. Passagiere, die diese Route nutzen wollten, sollten sich über alternative Transportmöglichkeiten informieren.
Der HAK bittet die Fahrer um Geduld und erhöhte Vorsicht sowie darum, mit ausreichend Zeit und einer den Straßenverhältnissen angepassten Geschwindigkeit loszufahren.