Cvetković schreibt mit Tor in der 16. Sekunde Anderlecht-Geschichte
Der junge serbische Stürmer sichert dem belgischen Klub den Sieg in Thessaloniki, doch 2024 traf er im Trikot von Čukarički nach unglaublichen 9,2 Sekunden.
Der junge serbische Stürmer sichert dem belgischen Klub den Sieg in Thessaloniki, doch 2024 traf er im Trikot von Čukarički nach unglaublichen 9,2 Sekunden.
Mihajlo Cvetković, der junge serbische Stürmer, wurde im ersten Spiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League zum Helden von Anderlecht. Beim Auswärtsspiel gegen PAOK in Thessaloniki, im Stadion "Tumba", traf er bereits in der 16. Sekunde ins Netz, was sich letztlich als einziges Tor der Partie erwies.
Er nutzte einen Moment der Unachtsamkeit in der Abwehr des griechischen Klubs und verschaffte seiner Mannschaft eine knappe Führung vor dem Rückspiel in Brüssel. Doch neben dem Sieg sicherte sich Cvetković mit diesem Treffer auch einen Platz in der Vereinsgeschichte.
Direkt nach dem Spiel begann das Durchblättern der Fußballannalen. Obwohl das Tor den berühmten Rekord von Roy Makaay aus dem Jahr 2007 nicht übertraf, der im Trikot von Bayern gegen Real Madrid nach 10,12 Sekunden traf, schrieb sich Cvetković in goldenen Buchstaben in die Geschichte des belgischen Klubs ein.
Wie Kurir.rs berichtet, hat Anderlecht nie schneller ein Tor erzielt, weder auf europäischer Bühne noch im nationalen Rahmen. Belgische Medien, wie das Portal L'Avenir, geben sogar an, dass dies potenziell das schnellste Tor in der Geschichte des belgischen Vereinsfußballs sein könnte.
So beeindruckend 16 Sekunden auch klingen mögen, für Cvetković selbst ist dies kein persönlicher Rekord. Im November 2024, als er für Čukarički spielte, gelang dem jungen Stürmer in der Super Liga Serbiens im Spiel gegen Železničar aus Pančevo ein noch beeindruckenderer Erfolg.
Nach einem langen Ball von Uroš Miladinović nahm Cvetković den Ball brillant mit links an und überwand dann mit rechts den Torhüter nach unglaublichen 9,2 Sekunden. Dies ist zugleich das offiziell schnellste Tor in der Geschichte des serbischen Oberhauses.
Mit zwei Toren in drei Spielen zu Beginn der europäischen Qualifikation kündigt Cvetković eine außergewöhnliche Saison an. Wenn er dieses Tempo beibehält, ist es nicht unmöglich, dass er in Zukunft auch Rekorde der Nationalmannschaft angreift, wie den von Nedim Bajrami (23 Sekunden im Spiel gegen Deutschland).
Eines ist sicher: Abwehrreihen in ganz Europa müssen ab dem ersten Pfiff des Schiedsrichters auf der Hut sein.