Am Flughafen Leipzig/Halle in Deutschland wurde am 6. August 2026 eine Drohne mit Sprengstoff in unmittelbarer Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs vom Typ Antonov gefunden, das Munition für den Weitertransport transportierte. Der Vorfall wurde von der NATO bestätigt, und die deutschen Behörden untersuchen den Fall als möglichen Sabotageakt.
Schlüsselknotenpunkt unter Bedrohung
Der Flughafen Leipzig ist eines der wichtigsten Verkehrsdrehkreuze für den Transport von Waffen und militärischer Ausrüstung für die Ukraine. Nach Angaben deutscher Medien war die Drohne mit Sprengstoff und Zünder ausgestattet und befand sich in der Nähe des Flugzeugs, das Munition transportierte. Aus Sicherheitsgründen wurde der Flugbetrieb am Flughafen vorübergehend eingestellt. Die Bild-Zeitung berichtete zuvor über den Vorfall.
Minister warnt vor 'neuer Gefahrenstufe'
Der deutsche Innenminister bewertete die Entdeckung der Drohne als ernste Eskalation. Laut der Schlagzeile von Dnevnik.hr, die die Nachricht über Hina verbreitete, wurde der Vorfall mit den Worten beschrieben:
"Das ist keine Arbeit von Amateuren"
. Der Minister fügte hinzu, dass der Vorfall auf eine "neue Gefahrenstufe" (new level of danger) hinweise.
NATO bestätigt und beobachtet die Lage
Aus dem NATO-Hauptquartier wurde die Entdeckung der Drohne in der Nähe des ukrainischen Flugzeugs in Leipzig bestätigt, wie die Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete. NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprach mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die jüngsten russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainische Städte und betonte die Notwendigkeit einer sofortigen Lieferung von Luftverteidigungssystemen.
Ermittlungen laufen
Die deutschen Behörden untersuchen alle Umstände des Vorfalls, und es gibt bisher keine Informationen über mögliche Täter. Der Vorfall hat die Sicherheitsvorkehrungen an wichtigen Logistikpunkten, die an der militärischen Unterstützung der Ukraine beteiligt sind, weiter erhöht.