Franković eröffnet Ausstellung über den Sturm
Im Museum des Kroatischen Heimatkrieges Dubrovnik wurde die Ausstellung 'VRO Oluja na Banovini 1995.' von Željko Gašparović eröffnet, und ein umfangreiches Programm zum Tag des Sieges wurde angekündigt.
Im Museum des Kroatischen Heimatkrieges Dubrovnik wurde die Ausstellung 'VRO Oluja na Banovini 1995.' von Željko Gašparović eröffnet, und ein umfangreiches Programm zum Tag des Sieges wurde angekündigt.
Anlässlich des 31. Jahrestags der militärisch-polizeilichen Operation 'Sturm' wurde im Dubrovniker Museum des Kroatischen Heimatkrieges in der Festung Imperijal eine neue thematische Ausstellung eröffnet. Bürgermeister Mato Franković präsentierte am Montag, dem 3. August 2026, offiziell die Ausstellung 'VRO Oluja na Banovini 1995.', deren Autorin die Museumsdirektorin Varina Jurica Turk ist.
Die Ausstellung ist Teil des langjährigen Museumsprojekts 'Kroatische Kriegsfotografie' und zeigt eine Auswahl von Arbeiten des Kriegsfotografen Željko Gašparović. Seine Fotografien entstanden während der Operation 'Sturm' in der Region Banovina. Neben den Fotografien schenkte Gašparović der Einrichtung auch Videomaterial, das 1992 an der Südfront aufgenommen wurde, wo er den Einsatz der 1. Gardebrigade 'Tigrovi' dokumentierte.
Bei der Eröffnung betonte Bürgermeister Franković die außergewöhnliche Bedeutung des Museums des Kroatischen Heimatkrieges Dubrovnik für die Bewahrung der authentischen historischen Erzählung. 'Wir haben in der Stadt eine perfekte Geschichte, um mit wenigen Worten, aber vielen Beweisen, Fotografien und Texten die wahre Wahrheit über den Heimatkrieg und darüber, wie schwer die Freiheit erkämpft wurde, zu erzählen. Wenn wir wissen, dass eine Million Menschen die Wahrheit gesehen haben, wissen wir, dass sie auch morgen und für zukünftige Generationen die Boten der Wahrheit sein werden', so Franković, wie Dubrovnik Insider berichtet.
Direktorin Varina Jurica Turk betonte, dass die dokumentarische Kriegsfotografie den Kern des visuellen Gedächtnisses und eine der wertvollsten historischen Quellen darstellt. Sie hob hervor, dass Fotografen, die Kriegsgeschehnisse bezeugen, mit ihrer Linse dauerhaft das Bild der Zeit festhalten, und sie stufte Gašparovićs Werk in die Spitze der kroatischen Kriegsfotografie ein.
An die Anwesenden wandte sich auch Mišo Đuraš, Ehrenpräsident des Kroatischen Offizierskorps der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva. Er betonte, dass das Museum zu einer unerschöpflichen Quelle für die Erforschung des Heimatkrieges und zu einem zentralen Punkt der Bewahrung des nationalen Erbes geworden sei. Er erinnerte daran, dass dies bereits die fünfte Ausstellung ist, die der Operation 'Sturm' gewidmet ist, und dass das Museum bisher insgesamt 75 Ausstellungen organisiert und eine Million Besucher empfangen hat. Đuraš äußerte auch seine Zufriedenheit über die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Veteranenverbänden und hofft auf deren Fortsetzung in zukünftigen Projekten.
Im Rahmen der Veranstaltung ist in der Festung Imperijal sowohl die physische als auch die virtuelle Version der Ausstellung 'Sturm 1995.-2025.' für Besucher zugänglich. Ziel ist es, ein umfassenderes Erlebnis der gesamten Operation zu ermöglichen, einschließlich der Ereignisse auf dem Dubrovniker Kriegsschauplatz während der letzten Befreiungsaktionen der kroatischen Armee im Jahr 1995.
Das Programm der Feierlichkeiten wird am Tag des Sieges und der Heimatdankbarkeit sowie am Tag der kroatischen Verteidiger, am Mittwoch, dem 5. August 2026, seinen Höhepunkt erreichen. Auf dem Stradun, bei der Kirche des Heiligen Blasius auf der Luža, wird während des patriotischen Konzerts des Dubrovniker Sinfonieorchesters, das um 21 Uhr beginnt, die virtuelle Ausstellung des Museums mit dem Titel 'Weg in die Freiheit 1991.-1995.' gezeigt.