Die Verkehrspolizeistation Pula-Pola hat für Donnerstag, den 6. August 2026, eine neue präventiv-repressive Aktion angekündigt. Der Fokus liegt auf zwei drängenden Problemen im Straßenverkehr: der unzulässigen Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt und dem Nichttragen des Sicherheitsgurts.
Die Aktion mit dem Namen "Überwachung der unzulässigen Nutzung von Mobiltelefonen und des Nichttragens des Sicherheitsgurts während der Fahrt" dauert von 6:30 bis 12:30 Uhr. Ihr Ziel ist es, das Sicherheitsniveau auf den Straßen von Pula zu erhöhen.
Besorgniserregende Statistik
Das Ausmaß des Problems wird aus den von der Polizei vorgelegten Daten deutlich. Allein im Jahr 2026 verzeichnete die Verkehrspolizei von Pula insgesamt 9.701 Verkehrsverstöße. Davon betrafen 1.238 das Nichttragen des Sicherheitsgurts, während 761 Verstöße auf die unzulässige Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer zurückzuführen waren.
Die Polizei erinnert daran, dass das Anlegen des Sicherheitsgurts eine gesetzliche Pflicht für alle Insassen des Fahrzeugs ist, nicht nur für Fahrer und Beifahrer, sondern auch für Personen auf den Rücksitzen. Besonders betont wird die Pflicht, Kinder in geeigneten Kindersitzen oder auf einer Sitzerhöhung zu transportieren, da Standardgurte für Erwachsene konzipiert sind.
Handy als stiller Killer auf der Straße
Neben dem Nichttragen des Gurts stellt auch die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt ein wachsendes Problem dar. Die Polizei warnt, dass dies ein zunehmend negativer Trend ist, der die Aufmerksamkeit der Fahrer ablenkt, sie stört und ihre Reaktionen verlangsamt, was ihn zu einer der Hauptursachen für Verkehrsunfälle macht.
Daher appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, sich vor jeder Fahrt, auch der kürzesten, unbedingt anzuschnallen. Den Fahrern wird geraten, während der Fahrt kein Mobiltelefon zu benutzen; falls dies notwendig ist, sollten sie unbedingt eine Freisprecheinrichtung verwenden, die ein Gespräch ohne Benutzung der Hände ermöglicht.