Kroatien wurde am Tag des Sieges und der Heimatdankbarkeit sowie am Tag der kroatischen Verteidiger, dem 5. August 2026, von einer Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad erfasst. Die Verbindung aus höllischer Hitze, Feiertag und Urlaubssaison führte zu fast gespenstisch leeren Straßen in vielen Städten, die sich in wahre Geisterstädte verwandelten.
Rijeka ohne Menschenseele
In Rijeka waren die Szenen besonders eindrucksvoll. Zahlreiche Straßen und Plätze der Stadt blieben fast völlig menschen- und verkehrsleer. Die meisten Bürger nutzten den freien Tag, um ans Meer, in die Natur zu fliehen oder einfach im Schatten zu ruhen, und ließen das Stadtzentrum ungewöhnlich ruhig zurück. Der Fotograf der Agentur Pixsell, Nel Pavletić, hielt Bilder von Rijekas Straßen und Plätzen fest, wie man sie im Jahresverlauf selten sieht.
Von Osijek bis in den äußersten Osten
Ein ähnliches Bild kam aus Osijek, wo die Fotoreporter von Pixsell ebenso leere Straßen vorfanden. Die vielleicht dramatischsten Szenen stammen jedoch aus dem äußersten Nordosten des Landes. Im baranischen Batina, am Ufer der Donau, zeigen Fotografien die Folgen der Dürre. Boote blieben verlassen auf dem Trockenen zurück, dem ausgetrockneten Flussbett ausgeliefert.
Fotografen an vorderster Front der Hitze
Die Agentur Pixsell schickte ihre Fotografen, darunter David Jerković und Nel Pavletić, genau deshalb ins Feld, um die Auswirkungen der extremen Hitze auf den Alltag in ganz Kroatien zu dokumentieren. Ihre Bilder zeigen einen eindrucksvollen Kontrast zwischen den üblicherweise lebendigen urbanen Zentren und ihrem heutigen, fast gespenstischen Erscheinungsbild.