Auf dem zentralen Platz in Knin, am Denkmal "Kroatischer Sieg, Oluja '95", legten Angehörige der IX. HOS-Bataillon "Rafael vitez Boban", angeführt von Marko Skejo, Kränze nieder und erwiesen auf besondere Weise den Gefallenen ihre Ehre. Der Vorsitzende des Vereins der IX. HOS-Bataillon "Rafael vitez Boban", Miće Ćuk, wandte sich an die Versammelten und gratulierte ihnen zum Siegestag, wobei er den Gruß aus dem Heimatkrieg ankündigte.
"Wir sind gekommen, um uns am Denkmal für die gefallenen, vermissten und verstorbenen kroatischen Verteidiger aus dem Heimatkrieg zu verneigen. Wir werden sie dreimal mit dem Gruß grüßen, mit dem wir uns im Heimatkrieg gegrüßt haben", sagte Ćuk.
Es folgte der Ruf "Für die Heimat", und die Versammelten antworteten "Bereit!". Der Gruß wurde insgesamt dreimal wiederholt. Zuvor hatten denselben Gruß auch Dražen Keleminec und seine Anhänger ausgeführt.
Veteranen und Biker aus Zadar in Knin
Eine große Zahl von Veteranen aus Zadar nahm ebenfalls an der Feier teil. Der Vorsitzende des Vereins der an PTBS erkrankten Veteranen, Jere Zurak, meldete sich aus Knin und betonte, dass ihre Biker auf den Straßen große Begeisterung ausgelöst hätten.
"Wir waren sehr glücklich und stolz, als wir sie sahen, sie haben diese Feier bereichert, alle auf den Straßen blieben stehen, um sie anzusehen. Außer unseren Zadranern gab es auch Biker aus anderen Städten, aber unsere waren wirklich in großer Zahl vertreten", erklärte Zurak für Antena Zadar.
Zurak beschrieb auch die Atmosphäre in Knin und betonte, dass trotz der großen Hitze die Beteiligung der Veteranen außergewöhnlich hoch war. "Es sind viele Leute in der Stadt, viele sind trotz der großen Hitze gekommen, so sind auch aus unserem Verein diejenigen gekommen, die konnten. Für diejenigen mit gesundheitlichen Problemen ist dies eine sehr gefährliche Zeit, aber ich kann sagen, dass heute wirklich viele Veteranen aus Zadar hier sind. Wir sind aus allen Vereinen vertreten, und ich bin wirklich froh, dass wir uns heute in so großer Zahl in Knin versammelt haben", sagte er.
Am Ende betonte er Stolz und Dankbarkeit: "Wir sind glücklich, dass wir hierher kommen konnten, um uns vor den Opfern zu verneigen, unseren lieben Kollegen, die ihr Leben für die Freiheit unseres Heimatlandes gegeben haben."