Katastervermessungen werden mehr als 132.000 Flurstücke in 57 Städten und Gemeinden umfassen
Regierung verabschiedet Jahresprogramm für 2026, Fortsetzung des mehrjährigen Plans bis 2030
Regierung verabschiedet Jahresprogramm für 2026, Fortsetzung des mehrjährigen Plans bis 2030
Für das Jahr 2026 hat die Regierung der Republik Kroatien das Jahresprogramm für Katastervermessungen in Baugebieten verabschiedet. Das Programm wird in diesem und im nächsten Jahr in 57 lokalen Selbstverwaltungseinheiten in allen 20 kroatischen Gespanschaften durchgeführt und mehr als 132.000 Katasterflurstücke umfassen.
Der Generaldirektor der Staatlichen Geodäsieverwaltung, Antonio Šustić, stellte in der Regierungssitzung das Dokument vor, mit dem die Aufgaben, Gebiete, Fristen, Aktivitätsträger und Finanzierungsquellen festgelegt werden. Es ist die Fortsetzung des Mehrjährigen Programms für Katastervermessungen in Baugebieten von 2021 bis 2030, das das Kroatische Parlament im Oktober 2021 angenommen hat.
Das grundlegende Ziel dieses Programms ist es, die Daten über Immobilien in Baugebieten und deren unmittelbarer Umgebung zu harmonisieren und zu erneuern. Aktuelle Katasterdaten sind entscheidend für einen sichereren Immobilienverkehr, die Erstellung von Raumordnungsplänen, die Erteilung von Baugenehmigungen und die Umsetzung verschiedener Entwicklungsprojekte.
Dies ist besonders an Standorten wichtig, an denen der Zustand im Kataster und in den Grundbüchern nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort übereinstimmt. Die Staatliche Geodäsieverwaltung betont, dass solche Unterschiede Eigentümern häufig den Verkauf, die Vererbung, den Bau oder die Nutzung von Immobilien als Sicherheit bei der Kreditaufnahme erschweren.
Die erneuerten Daten sollen die Arbeit der Städte, Gemeinden und Gespanschaften bei der Planung von Wohn-, Wirtschafts- und Infrastrukturprojekten erleichtern. Die Vermessung bedeutet jedoch nicht nur eine technische Erfassung, sondern erfordert auch die aktive Beteiligung der Bürger. Eigentümer müssen die Grenzen ihrer Flurstücke anzeigen und die erfassten Daten rechtzeitig überprüfen. Versäumnisse in diesem Verfahren können später zu langwierigen und kostspieligen eigentumsrechtlichen Streitigkeiten führen.
Ein geordneter Kataster und abgestimmte Grundbücher, betont die Regierung, seien die Grundlage der Rechtssicherheit. Wenn es keine zuverlässigen Eigentumsdaten gebe, sei es schwierig, Investitionen anzuziehen, Verkehrswege zu bauen oder Wohnungsfragen zu lösen. Der tatsächliche Nutzen des Programms werde daher von der Geschwindigkeit der Umsetzung und davon abhängen, ob die neuen Daten ohne unnötige Verzögerungen in die Grundbücher übertragen werden.