Den Fußballern von Rijeka steht am Donnerstag, dem 6. August 2026, eine neue europäische Prüfung bevor. Auf der Rujevica empfangen sie um 20:45 Uhr den finnischen Klub Ilves aus Tampere im ersten Spiel der dritten Qualifikationsrunde zur Conference League. Die Weißen sind Favoriten, nachdem sie in der vorherigen Runde Derry City mit zwei Siegen überwunden haben, doch der erfahrene Trainer Matjaž Kek warnt, dass es in Europa keine leichten Gegner gibt.
Kek: Das Duell dauert 180 Minuten, die Finnen sind eingespielt
Kek betonte auf der Pressekonferenz am 5. August die Besonderheiten der europäischen Qualifikationsrunden. "Jedes europäische Spiel in den Qualifikationsrunden hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten und Dinge, auf die man achten muss, Details, die das Duell in die eine oder andere Richtung lenken können. Auch dieses Duell wird mindestens 180 Minuten dauern", sagte Kek gegenüber Novi list.
Der Trainer von Rijeka äußerte sich auch zu den Ankündigungen aus dem finnischen Lager: "Schon diese Betonung von Ilves, dass sie auf ihrem Kunstrasen anders sind, deutet auf eine defensivere Variante heute Abend hin. Aber auf der Rujevica muss zuerst Rijeka gefragt werden, das müssen wir zeigen und beweisen."
"In Europa gibt es keine Mittelmäßigkeit"
Kek erläuterte seine Erwartungen gegenüber Index.hr weiter. "Jedes europäische Spiel in der Qualifikation hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten und Dinge, auf die man vorbereitet sein muss, sowie Details, die das Spiel in die eine oder andere Richtung lenken können. Auf der Rujevica wird auch Rijeka etwas gefragt, und es liegt an uns, uns zu beweisen", sagte er.
Er erinnerte auch an das jüngste Heimspiel: "Ich habe bereits am Sonntag nach dem Spiel gegen Rudeš gesagt, dass mir einige Dinge nicht gefallen haben. Ilves hat Erfahrung, sie wissen, wie man sich verteidigt und in den Umschaltmomenten agiert. Sie haben ihre eigene erkennbare Spielweise, und wir müssen konzentriert und entschlossen sein. Wir müssen das Tempo halten, das ist Europa, und es gibt keine Korrektur mehr."
Die Finnen, so betonte er, waren in Europa bereits zweimal erfolgreich. "Sie sind sehr eingespielt, haben ihre eigene Spielweise und Art zu spielen. In Europa gibt es keine Mittelmäßigkeit", schloss Kek.
Pavić: Die Finnen haben auf der Rujevica nichts zu suchen
Neben dem Trainer kündigte auch Mittelfeldspieler Branko Pavić das Spiel an. "Wir erwarten ein schweres und anspruchsvolles Spiel, aber ich glaube, dass die Finnen mit der Unterstützung der Fans und unserem hundertprozentigen Einsatz auf der Rujevica nichts zu suchen haben", sagte Pavić gegenüber Index.hr.
Er fügte hinzu, dass der Trainerstab den Gegner eingehend analysiert habe: "Wir haben die finnische Mannschaft analysiert, es ist eine gute Mannschaft, jede Mannschaft ist in dieser Phase qualitativ stark. Sie sind physisch stark, und wir wissen, dass es schwer wird."