Vater drohte Tochter und Partner mit dem Tod, Gericht verurteilt ihn zu gemeinnütziger Arbeit
Neben den grausigen Drohungen besaß der 46-Jährige illegal auch ein Militärgewehr. Die Haftstrafe von 11 Monaten wurde durch gemeinnützige Arbeit ersetzt.
Neben den grausigen Drohungen besaß der 46-Jährige illegal auch ein Militärgewehr. Die Haftstrafe von 11 Monaten wurde durch gemeinnützige Arbeit ersetzt.
Ein 46-jähriger Mann wurde wegen erschreckender Drohungen verurteilt, die er gegen seine eigene Tochter und deren Partner ausgesprochen hatte. Der Vorfall ereignete sich am 4. November 2025 gegen 23:50 Uhr im Hügelland, als er sie per Handy anrief und ihnen mit dem Tod drohte.
Laut Gerichtsurteil rief der 46-Jährige den Partner seiner Tochter an, der das Gespräch auf Lautsprecher stellte. So konnte die Tochter jedes Wort hören. In der Absicht, sie einzuschüchtern, sagte er ihnen, "dass er sie töten, ihnen die Köpfe von den Schultern reißen, sie und das Haus anzünden und alle, so viele es auch seien, niedermetzeln werde". Diese Worte lösten große Angst um ihre Sicherheit und ihr Leben aus.
Am Tag nach den Drohungen wurde in seinem Einfamilienhaus entdeckt, dass er illegal ein unvollständiges Militärgewehr der Marke Carcano ohne Magazin und Handschutz besaß. Dies verschlechterte seine Lage vor Gericht zusätzlich.
Das Gericht verhängte gegen den Mann eine Gesamtfreiheitsstrafe von 11 Monaten. Diese Strafe wurde jedoch durch gemeinnützige Arbeit ersetzt, die er für etwas mehr als drei Monate ableisten muss.