Betrunkener 34-Jähriger fuhr in Međimurje mit 6000 W starkem E-Scooter
Der E-Scooter war zehnmal stärker als erlaubt, der Fahrer hatte 1,16 Promille Alkohol im Blut. Er trug keinen Schutzhelm.
Der E-Scooter war zehnmal stärker als erlaubt, der Fahrer hatte 1,16 Promille Alkohol im Blut. Er trug keinen Schutzhelm.
Ein weiterer Unfall mit einem E-Scooter, der auf das wachsende Problem nicht zugelassener Fahrzeuge auf kroatischen Straßen hinweist, ereignete sich am Samstag in der Gespanschaft Međimurje. In Belica, in der Ulica kralja Tomislava, verlor ein 34-jähriger Mann die Kontrolle über seinen E-Scooter mit einer Leistung von 6000 W, während er unter Alkoholeinfluss stand, und landete im Krankenhaus.
Nach Angaben der Polizeidirektion Međimurje ist der von dem 34-Jährigen gefahrene E-Scooter keiner Fahrzeugkategorie zugeordnet und die Nutzung auf Verkehrsflächen, die für Fahrzeuge und Fußgänger bestimmt sind, ist verboten. Die zulässige Leistung für E-Scooter in Kroatien beträgt 600 W, was bedeutet, dass sein E-Scooter zehnmal stärker als das gesetzliche Limit war und Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h erreichen konnte.
Die Polizei stellte fest, dass der Mann mit 1,16 Promille Alkohol im Blut fuhr. Auf einem geraden Straßenabschnitt prallte er mit der Seite des E-Scooters gegen den Bordstein eines erhöhten Fuß- und Radwegs, überschlug sich und stürzte auf die Fahrbahn. Wie die Polizeidirektion Međimurje mitteilte, trug er keinen Schutzhelm.
Der verletzte 34-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in das Kreiskrankenhaus Čakovec gebracht, wo die Verletzungen später näher eingestuft werden. Die Polizei kündigte an, dass gegen ihn ordnungswidrigkeitsrechtliche Maßnahmen eingeleitet werden.
ePodravina erinnert in ihrem Beitrag auch an einen ähnlichen Fall, bei dem ein zwölfjähriges Mädchen einen E-Scooter mit einer Leistung von zwei Kilowatt fuhr und ihr Vater mit 1050 Euro bestraft wurde. Diese Situationen weisen auf ein ernstes Problem mit nicht zugelassenen E-Scootern auf kroatischen Straßen und die Notwendigkeit strengerer Kontrollen hin.