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Plenković ironisch über Most

Der Premierminister erklärte von Brač aus, dass die Stromversorgung trotz des niedrigen Donaupegels stabil sei, und äußerte sich auch zu den Forderungen von Most, das Militär an die Grenze zu schicken.

Foto: Wikipedia (Andrej Plenković)
Kurz gesagt
  • Plenković versichert, dass die Stromversorgung stabil ist und das Kernkraftwerk Krško ohne Probleme arbeitet.
  • Der rekordniedrige Donaupegel gefährdet den Betrieb des ungarischen Kernkraftwerks, nicht aber die kroatische Energiesicherheit.
  • Most fordert nach den Ereignissen in Ceuta, dass das Militär die Grenzen schützt, was der Premierminister als Politikasterei ablehnt.
  • Plenković empfiehlt ironisch, dass alle, die mit Most zusammenarbeiten, schnell 'erleuchtet' werden.

Premierminister Andrej Plenković hielt sich am Dienstag, dem 4. August 2026, in Bol auf Brač auf, wo er mehrere aktuelle Themen kommentierte, von der Energiesicherheit bis zu politischen Forderungen der Opposition. Im Mittelpunkt seiner Aussagen stand auch die Partei Most, auf deren Vorschläge er mit einer Prise Ironie reagierte.

Strom wird ausreichen, Krško stabil

Angesichts des rekordniedrigen Donaupegels, der den Betrieb des einzigen ungarischen Kernkraftwerks nahezu zum Erliegen gebracht hat, beruhigte Plenković die Öffentlichkeit mit der Botschaft, dass Kroatien keinen Grund zur Sorge habe. "Was die Sicherheit der Stromversorgung betrifft, ist diese gewährleistet, Kroatien wird genügend elektrische Energie haben. Wir erinnern uns nicht an einen so niedrigen Donaupegel, wir haben Ankündigungen aus Ungarn gehört", erklärte der Premierminister.

Er äußerte sich auch zum Betrieb des Kernkraftwerks Krško und betonte, dass es keinerlei Schwierigkeiten gebe. "Was das Kernkraftwerk Krško betrifft, ist alles in Ordnung. Nach meinen Informationen ist die Lage bisher stabil", fügte Plenković hinzu.

"Politikasterei" auf Kosten von Most

Anlass für den Kommentar auf Kosten von Most waren die Ereignisse in der spanischen Enklave Ceuta, die die Frage des Militäreinsatzes an den Grenzen wieder in den Vordergrund rückten. Von Most hieß es, genau diese Situation beweise die Richtigkeit ihrer langjährigen Forderungen, dass die kroatische Armee die Staatsgrenze schützen solle.

Plenković wies diese These zurück und betonte, dass weiterhin die Polizei für die Grenzüberwachung zuständig sei. "Was in Ceuta passiert ist, ist mit uns nicht vergleichbar", kommentierte er kurz.

Auf die Vorschläge von Most antwortete er anschließend mit einer ironischen Empfehlung. "Das ist Politikasterei, wir sind das gewohnt, egal welches Thema, sie haben brillante Ideen. Ich empfehle allen, mit ihnen zusammenzuarbeiten, alle werden sehr schnell erleuchtet werden, so wie auch wir erleuchtet wurden", so Plenković.

Häufige Fragen
Ist die Stromversorgung in Kroatien gefährdet? +
Nach den Worten von Premierminister Plenković ist die Versorgung gewährleistet und Kroatien wird genügend elektrische Energie haben.
Wie ist der Zustand des Kernkraftwerks Krško? +
Der Premierminister erklärte, dass die Lage im Kernkraftwerk Krško stabil ist und alles in Ordnung ist.
Was hat Most im Zusammenhang mit den Ereignissen in Ceuta gefordert? +
Most ist der Ansicht, dass die Ereignisse in Ceuta ihre Forderung bestätigen, dass die kroatische Armee die Staatsgrenze schützen soll, was Plenković ablehnte.
Wie kommentierte Plenković die Zusammenarbeit mit Most? +
Er empfahl ironisch allen, mit Most zusammenzuarbeiten, und sagte, dass sie schnell 'erleuchtet' würden, wie auch sie erleuchtet wurden.

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