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Polizei: Zahl der Einbrüche in Zagreb um 80 Prozent gesunken

Leiter der Präventionsabteilung der Polizeidirektion Zagreb, Davor Tor, verrät kleine Tricks, die Einbrecher abschrecken, und betont die Bedeutung guter Nachbarschaftsbeziehungen während der Urlaubssaison.

Foto: Wim van 't Einde na Unsplash
Kurz gesagt
  • Die Zahl der Einbrüche in Zagreb ist in den letzten zehn Jahren von sieben bis acht pro Tag auf ein oder zwei gesunken.
  • Der Leiter der Präventionsabteilung der Polizeidirektion Zagreb, Davor Tor, empfiehlt das Abschließen mehrerer Türen, die Nutzung von Safes und Videoüberwachung.
  • Die Polizei betont, dass der beste Alarm zum Schutz vor Einbrüchen während des Urlaubs ein zuverlässiger Nachbar ist.
  • Kroatien verzeichnet einen Rückgang der Einbrüche um 33 Prozent in zehn Jahren und folgt damit dem Trend der Europäischen Union, wo der Rückgang 38 Prozent beträgt.

Während viele Bürger ihre Koffer packen und in den Sommerurlaub aufbrechen, hat die Polizei eine klare Botschaft für diejenigen, die zu Hause bleiben: Der beste Schutz vor Einbrechern ist nicht ein teures Alarmsystem, sondern ein gutes Verhältnis zum Nachbarn. Neben diesem Ratschlag kommen von der Polizei auch ermutigende Zahlen über einen deutlichen Rückgang der Einbruchszahlen im letzten Jahrzehnt.

Nach Angaben von Tportal ist die Zahl der Einbrüche in private Wohngebäude in der Europäischen Union in den letzten zehn Jahren um ganze 38 Prozent gesunken. Kroatien folgt diesem positiven Trend mit einem Rückgang von 33 Prozent. Die einstige 'Einbruchssaison' während der Urlaubszeit sei, so betonen sie, nicht mehr so aktiv.

Drastischer Rückgang in Zagreb

Wie groß die Verbesserung ist, zeigt am besten der Vergleich der Zahlen aus der Hauptstadt. Der Leiter der Präventionsabteilung der Polizeidirektion Zagreb, Davor Tor, erklärte gegenüber Dnevnik.hr, dass es vor zehn Jahren in Zagreb sieben bis acht Einbrüche pro Tag gab. Heute sei diese Zahl auf nur noch ein oder zwei pro Tag gesunken.

Trotz der positiven Statistiken ist Vorsicht nie verkehrt. Tor betont, dass Einbrecher oft durch scheinbar kleine Dinge abgeschreckt werden, die ihnen zusätzlichen Aufwand und Risiko bereiten.

Eine minimale Selbstschutzmaßnahme ist es auch, mehrere Türen in unserer Wohnung abzuschließen. Wenn etwas abgeschlossen ist, muss sich der Täter wirklich anstrengen, um es zu öffnen, er wird Lärm machen und Zeit verlieren. Wir erzeugen bei ihm Unsicherheit, und andererseits zeigen wir Verantwortung für unser Eigentum, erklärt Tor gegenüber Dnevnik.hr.

Technologie und menschlicher Faktor

Neben dem Abschließen der Türen nennt Tor als weitere Schutzmaßnahmen die Nutzung von Safes für Wertsachen sowie Videoüberwachung. Dennoch misst er dem menschlichen Faktor das größte Gewicht bei. 'Der beste Alarm', betont er, 'ist der Nachbar.'

Diese Behauptung wird auch durch die Praxis vieler Bürger bestätigt, die enge Beziehungen in der Nachbarschaft pflegen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie vor einer Reise ihre Wohnungsschlüssel ausgerechnet dem Nachbarn anvertrauen. Auf diese Weise kann der Nachbar, während die Eigentümer abwesend sind, die Wohnung besichtigen, prüfen, ob alles in Ordnung ist, und allein durch seine Anwesenheit potenzielle Einbrecher abschrecken. Für die meisten Bürger scheint dies der sicherste Weg zu sein, sich gegen Einbrecher zu schützen.

Häufige Fragen
Wie stark sind die Einbrüche in Zagreb in den letzten zehn Jahren zurückgegangen? +
Die Zahl der Einbrüche in Zagreb ist von sieben bis acht pro Tag auf ein oder zwei pro Tag gesunken, was einem Rückgang von etwa 80 Prozent entspricht.
Was ist laut Polizei die minimale Schutzmaßnahme gegen Einbruch? +
Die minimale Maßnahme ist das Abschließen mehrerer Türen in der Wohnung, da dies dem Einbrecher Zeit raubt, Lärm verursacht und das Risiko der Entdeckung erhöht.
Was ist laut Polizei der beste Schutz vor Einbrüchen während des Urlaubs? +
Der beste Schutz ist ein guter Nachbar, der die Wohnung besichtigen, prüfen kann, ob alles in Ordnung ist, und durch seine Anwesenheit Einbrecher abschreckt.
Wie ist der Trend bei Einbrüchen in Kroatien im Vergleich zur EU? +
In den letzten zehn Jahren sind die Einbrüche in private Wohngebäude in Kroatien um 33 Prozent gesunken, während der Rückgang auf EU-Ebene 38 Prozent beträgt.

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