Kurz vor Mittag am Dienstag, dem 4. August 2026, brach in der Miroslav-Krleža-Straße in Varaždin ein Brand im zehnten Stock eines Wohngebäudes aus. Der dichte Rauch, der sich über das Treppenhaus des Gebäudes auszubreiten begann, zwang die Bewohner zur schnellen Evakuierung, und eine Person musste wegen Rauchgasvergiftung ärztlich behandelt werden.
Schnelle Reaktion der Feuerwehr verhinderte größere Tragödie
Umgehend wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Varaždin zum Ort des Geschehens entsandt, die den Brand schnell unter Kontrolle brachten. Während des Einsatzes wurde eine Person aus der brennenden Wohnung gerettet, die Rauch eingeatmet hatte. Da sich der Rauch über das Treppenhaus ausgebreitet und in zahlreiche Wohnungen gelangt war, wurden alle Bewohner vorübergehend evakuiert und warteten vor dem Gebäude auf das Ende des Einsatzes.
Die Polizei sicherte den Bereich um das Gebäude ab, und nach Abschluss der Löscharbeiten wird eine Untersuchung folgen, die die genaue Brandursache klären soll.
Gleichzeitiger Brand in Njivice und Appell an Autofahrer
Am selben Tag hatten die Feuerwehrleute auch auf der Insel Krk alle Hände voll zu tun. Die Meldung über einen Küchenbrand in einem Haus in Njivice ging um 10:38 Uhr ein, und die diensthabende Schicht der Berufsfeuerwehr der Stadt Krk machte sich mit zwei Löschfahrzeugen auf den Weg zum Einsatz. Bei der Ankunft am Einsatzort bemerkten sie Rauch, der aus der Eingangstür und den Fenstern des Gebäudes drang.
"Bei der Ankunft am Einsatzort bemerken wir Rauch, der aus der Eingangstür und den Fenstern des Gebäudes dringt. Wir verlegen eine Schlauchleitung zum Eingang des Gebäudes und beginnen sofort mit der Brandbekämpfung, wodurch wir eine weitere Ausbreitung auf den Rest des Hauses verhindern. Der Brand wurde um 11:03 Uhr lokalisiert, danach wurde eine gründliche Kontrolle des Gebäudes mit einer Wärmebildkamera sowie die Überprüfung möglicher versteckter Glutnester, Schwelbrände und Wärmequellen durchgeführt, um ein erneutes Aufflammen des Feuers auszuschließen", berichteten die Feuerwehrleute aus Krk.
Obwohl der Brand schnell lokalisiert und eine Ausbreitung auf den Rest des Hauses verhindert werden konnte, entstand erheblicher Sachschaden. Die Feuerwehrleute aus Krk nutzten jedoch die Gelegenheit, um auf ein ernstes Problem hinzuweisen, auf das sie auf dem Weg zum Einsatz gestoßen waren.
"Während der Fahrt zum Einsatzort stießen wir auf unverantwortliches Verhalten einiger Autofahrer, die den Feuerwehrfahrzeugen nicht rechtzeitig die Durchfahrt ermöglichten und auch keine Rettungsgasse bildeten. Ein solches Verhalten kostet wertvolle Minuten, die in solchen Situationen entscheidend sein können. Wir appellieren an alle Autofahrer, beim Eintreffen von Einsatzfahrzeugen sofort deren ungehinderte Durchfahrt zu ermöglichen und eine Rettungsgasse zu bilden. Jede Sekunde zählt, und durch das rechtzeitige Durchlassen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei können Sie direkt dazu beitragen, Menschenleben und Eigentum zu retten", betonten die Feuerwehrleute aus Krk.