Buch über Toni Herceg vorgestellt
In Ljubuški wurde das Buch 'Sin, Priča o Toniju' vorgestellt, ein Zeugnis über den kroatischen Freiwilligen, der in der Ukraine starb, als er seine Kameraden rettete.
In Ljubuški wurde das Buch 'Sin, Priča o Toniju' vorgestellt, ein Zeugnis über den kroatischen Freiwilligen, der in der Ukraine starb, als er seine Kameraden rettete.
In Ljubuški wurde am Montag das Buch Sin, Priča o Toniju vorgestellt, ein erschütterndes Zeugnis des Autors Zdenko Herceg über seinen Sohn Toni, einen kroatischen Freiwilligen, der sein Leben bei der russischen Aggression gegen die Ukraine verlor. Die Präsentation versammelte zahlreiche Würdenträger, die betonten, dass diese persönliche Geschichte über familiäre Grenzen hinausgeht und in das historische Narrativ der herzegowinischen Helden eingeht.
Der Kommunikationsexperte Božo Skoko bezeichnete das Werk als "Buch des Schicksals", das auf einzigartige Weise die intime Familiengeschichte mit breiteren historischen und zeitgenössischen geopolitischen Ereignissen verwebt. Skoko erinnerte auch an die historische Parallele zu Petar Herceg Tonić, einem herzegowinischen Amerikaner, der starb, als er während des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor seine Kameraden rettete.
"Tonis Opfer setzt die lange Tradition der Herzegowiner fort, die ihr Leben im Kampf für Freiheit und auf der Seite des Guten gaben", fügte Skoko hinzu und betonte die Kontinuität des Heldentums, die diese Region auszeichnet.
Der Autor des Buches, der angesehene Onkologe Zdenko Herceg, sagte, er habe das Buch als Zeugnis über seinen Sohn geschrieben, aber auch über die Familie, die Heimat und die Werte, die über eine einzelne Lebensgeschichte hinausgehen. Der Psychiater Darko Marčinko hob die Bedeutung des Werkes für alle hervor, die mit Verlust konfrontiert sind, und sagte, dass das Buch durch persönliche Zeugnisse über die Bewältigung von Leid spricht und für alle wichtig sein kann, die ein tieferes Verständnis menschlicher Widerstandskraft in ähnlichen Lebensprüfungen suchen.
Der Bürgermeister von Ljubuški, Vedran Markotić, bezeichnete Tonis Tat als großartig und bestätigte die Unterstützung für die Initiative, dass die Stadt dauerhaft seine Erinnerung würdigt. "Seine Tat fügt sich in die Tradition herzegowinischer Helden ein, die im Laufe der Geschichte ihr Leben gaben, um andere zu retten", so Markotić.
Toni Herceg verlor sein Leben am 6. Mai 2025 in der Ukraine, wo er sich freiwillig an der Seite der ukrainischen Streitkräfte gegen die russische Invasion kämpfte. Bei einem Angriff mit einer Drohne schützte er mit seinem Körper seine Kameraden am Eingang eines gepanzerten Fahrzeugs und rettete ihnen damit das Leben. Die ukrainischen Behörden verliehen ihm posthum eine Auszeichnung für gezeigte Tapferkeit.