Die Riva in Split war gestern Abend das Zentrum der größten und emotionalsten Feierlichkeiten zum Tag des Sieges und der Heimatdankbarkeit. Tausende Einwohner Splits und Touristen versammelten sich zum Konzert der legendären Band Prljavo kazalište, das den Höhepunkt des zweitägigen Programms der Stadt Split anlässlich des 31. Jahrestags der militärisch-polizeilichen Operation Oluja darstellte.
Menschenströme flossen zur Bühne
Das offizielle Programm begann einen Tag zuvor, am 4. August 2026, mit einem feierlichen Veteranenumzug und einem Konzert des Revijski-Orchesters. Doch die wahre Rock-Euphorie setzte am Mittwoch, dem 5. August, ein, als um genau 21:30 Uhr Mladen Bodalec, Jasenko Houra und der Rest der Band die Bühne betraten. Bereits in den frühen Abendstunden strömten die Menschenmassen zur Riva, und wie die Slobodna Dalmacija berichtet, war das Stadtzentrum bis auf den letzten Platz gefüllt, mit zahlreichen Touristen, die sofort zu ihren Handys griffen, um die ungewöhnliche Atmosphäre festzuhalten.
Fackelmeer und Sprung ins Publikum
Die unverwüstlichen Prljavci führten das Publikum durch Jahrzehnte ihrer Hits. Der Song "Lupi petama" löste ein spektakuläres Fackelmeer auf der Riva aus, und ein besonders emotionaler Moment ereignete sich während der Darbietung von "Pisma ljubavna", als Sänger Mladen Bodalec ins Publikum stieg und mit ihnen sang. Im Laufe des Abends reihten sich Klassiker wie "Ruža Hrvatska", "Marina" und "Heroj ulice" aneinander, und entlang der Küste hallte die Stimme Tausender Menschen, die jede Zeile im Chor mitsangen.
Abschiedsbotschaft: "Lasst uns aufeinander aufpassen"
Für das Ende des Konzerts hatte die Band den Song "Uzalud vam trud, svirači" aufgespart. Nach einer stürmischen Nacht richtete Jasenko Houra eine bewegende Botschaft an das Publikum. "Jetzt nach dem Konzert werden wir uns alle in Frieden trennen, und deshalb lasst uns aufeinander aufpassen", sagte Houra von der Bühne und rundete damit einen Abend ab, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Atmosphäre des Konzerts wurde auch vom Fotografen Zvonimir Barišić (PIXSELL) festgehalten.