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Verkaufte Herrentasche und verlor mehr als 3.800 Euro

Die Polizeidirektion Osijek-Baranja warnt die Bürger vor den Gefahren der Weitergabe von Bankdaten auf verdächtigen Seiten.

Foto: Murat Ts. na Unsplash
Kurz gesagt
  • Ein Mann aus der Gespanschaft Osijek-Baranja wurde beim Verkauf einer Tasche über ein Kleinanzeigenportal um mehr als 3.800 Euro betrogen.
  • Der Betrüger schickte ihm per SMS einen gefälschten Link, über den er an seine Bankdaten gelangte.
  • Die Polizei warnt die Bürger davor, sensible Bankinformationen auf verdächtigen Seiten weiterzugeben.
  • Zur Überprüfung verdächtiger Online-Shops steht der Dienst CERT iffy zur Verfügung.

Ein 49-jähriger Mann aus dem Gebiet der Gespanschaft Osijek-Baranja wurde Opfer eines Computerbetrugs, bei dem er mehr als 3.800 Euro verlor, gab die Polizeidirektion Osijek-Baranja am Dienstag, dem 4. August 2026, bekannt. Während des Verkaufs einer Herrentasche über ein Online-Kleinanzeigenportal kam es zu dem Betrug.

Laut Polizeibericht veröffentlichte der Geschädigte am 1. August 2026 eine Anzeige für den Verkauf der Tasche. Bereits am nächsten Tag, dem 2. August, erhielt er eine SMS von einer unbekannten Person. Die Nachricht enthielt einen Link, der wie die legitime Seite der Kleinanzeigen-App aussah, auf der die Anzeige veröffentlicht worden war.

Bankdaten auf gefälschter Seite eingegeben

In der Annahme, mit einem potenziellen Käufer zu kommunizieren, öffnete der 49-Jährige den Link und gab seine Bankdaten ein, um die Zahlung für den verkauften Artikel zu erhalten. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine gefälschte Website handelte. Anschließend nutzte eine unbekannte Person seine Daten und hob unbefugt über 3.800 Euro von seinem Konto ab.

Die Polizei sucht nach dem unbekannten Täter und hat erneut eine Warnung an die Bürger gerichtet. Sie betont, dass Bankkartendaten nicht auf verdächtigen Websites oder in unbekannten Apps eingegeben werden sollten. Für den Erhalt einer Zahlung ist es nicht erforderlich, die Kartennummer, das Ablaufdatum oder die Sicherheitsnummer CVV/CVC einzugeben.

Verfügbare Tools zur Überprüfung

Weitere Informationen über Computerbetrug und Schutzmöglichkeiten finden Bürger auf der Website webheroj.hr. Darüber hinaus hat das CARNET Nationale CERT den Dienst CERT iffy gestartet, der dazu dient, zu überprüfen, ob ein Online-Shop Anzeichen einer gefälschten Seite aufweist. Auf der Seite iffy.cert.hr müssen Nutzer die Adresse des Shops eingeben oder einfügen und dann die Überprüfung starten.

Häufige Fragen
Wie kam es zu dem Betrug? +
Eine unbekannte Person schickte dem Opfer eine SMS mit einem Link zu einer gefälschten Kleinanzeigenseite, wo es seine Bankdaten eingab.
Wie viel Geld wurde gestohlen? +
Vom Konto des 49-Jährigen wurden unbefugt mehr als 3.800 Euro abgebucht.
Was rät die Polizei? +
Die Polizei warnt davor, Bankdaten auf verdächtigen Seiten einzugeben, und weist darauf hin, dass für den Erhalt einer Zahlung keine CVV/CVC-Nummer erforderlich ist.
Wo kann man überprüfen, ob eine Seite gefälscht ist? +
Das CARNET Nationale CERT bietet den Dienst CERT iffy auf der Seite iffy.cert.hr an, wo die Authentizität eines Online-Shops überprüft werden kann.

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