Der Anpfiff des ersten Spiels der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League zwischen dem dänischen Klub AGF Aarhus und dem aserbaidschanischen Verein Sabah wurde am Dienstag, dem 5. August 2026, um ganze 40 Minuten verschoben. Der Grund war weder Regen, eine Verletzung noch ein technisches Problem, sondern ein Verkehrskollaps, der die Gästemannschaft, die von Valdas Dambrauskas, dem ehemaligen Trainer von Hajduk, betreut wird, auf dem Weg zum Stadion festhielt.
Das Spiel sollte planmäßig um 18:30 Uhr beginnen, doch die Gäste aus Aserbaidschan schafften es nicht rechtzeitig. Der Gastgeber war bereits bereit, und die ausverkauften Ränge des Stadions in Randers warteten ungeduldig auf den Anpfiff. Nach Konsultationen wurde entschieden, den Spielbeginn auf 19:10 Uhr zu verschieben, wie der dänische Sender TV2 berichtet.
Chaos auf den Straßen stoppt den aserbaidschanischen Meister
Nach Informationen aus dänischen Medien steckte der Bus mit den Spielern und dem Trainerstab von Sabah in einem dichten Verkehrsstau fest, der die Straßen in Randers lahmlegte. Die Entscheidung zur Verschiebung wurde getroffen, um den Spielern der Gästemannschaft ausreichend Zeit für eine angemessene Vorbereitung und das Aufwärmen vor dem Betreten des Platzes zu geben, wodurch ein Szenario vermieden wurde, in dem ein wichtiges europäisches Spiel ohne eine Mannschaft begonnen hätte.
Sabah, der aktuelle aserbaidschanische Meister, hatte sich für die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League qualifiziert, nachdem er in den vorherigen Runden den walisischen Klub The New Saints und den finnischen Verein KuPS ausgeschaltet hatte. Das Rückspiel ist für den 11. August 2026 in Baku angesetzt.
Dambrauskas' kroatische Spur
Für die kroatische Fußballöffentlichkeit ist dieses Ereignis besonders interessant wegen des Namens auf der Bank der Gäste. Der litauische Experte Valdas Dambrauskas ist vor allem durch seine Amtszeit bei Hajduk Split bekannt, den er von November 2021 bis September 2022 trainierte. Nach seinem Abschied von Poljud setzte Dambrauskas seine Karriere im Ausland fort und übernahm 2025 das Amt bei Sabah.
Auch wenn seine Mannschaft am Ende zu spät auf dem Platz ankam, beeinträchtigte diese unangenehme Situation nicht die Regulariät des Spiels, und Dambrauskas bekam die Gelegenheit, zum ersten Mal als Trainer seine Mannschaft in den Qualifikationsspielen für den europäischen Elitewettbewerb zu führen.