Rekord-Juli im Krankenhaus Pula: 5.800 Patienten
Gesundheitsministerin besuchte das Krankenhaus in Pula und betonte die Bedeutung des Hubschrauber- und Seenotrettungsdienstes, die in zwei Jahren mehr als 5.600 Einsätze verzeichneten.
Gesundheitsministerin besuchte das Krankenhaus in Pula und betonte die Bedeutung des Hubschrauber- und Seenotrettungsdienstes, die in zwei Jahren mehr als 5.600 Einsätze verzeichneten.
Während des Rundgangs, begleitet von Direktor Andrej Angelini und seiner Stellvertreterin Daniela Fabris-Vitković, besuchte die Ministerin die wichtigsten Abteilungen. Die Zentrale Notaufnahme (OHBP), die Abteilung für Nuklearmedizin und die Krankenhausapotheke standen im Fokus, wo ihr die neuesten Investitionen in Ausrüstung und Verbesserungen in der Arbeitsorganisation vorgestellt wurden.
Der leitende Techniker der zentralen Notaufnahme, Roberto Licul, präsentierte konkrete Zahlen, die den außergewöhnlichen Druck auf den Notdienst bestätigen. "Dieses Jahr ist für uns in den letzten fünf Jahren, in denen wir beobachtet haben, das stärkste in Bezug auf die Anzahl der Patientenzugänge. Das Krankenhaus Pula hat im siebten Monat 5.800 Patienten behandelt, das sind fast 700 Patienten mehr als im Vorjahr", erklärte Licul.
Ministerin Hrstić betonte, dass dies Teil eines breiteren Trends steigender Belastung für die Notdienste und auch für die Touristenambulanzen sei. Besonders hob sie die Rolle der spezialisierten Notdienste hervor.
"Der Hubschrauber-Notdienst und der Seenotrettungsdienst sind sicherlich etwas, das einen Mehrwert für die medizinische Notfallversorgung darstellt, nicht nur während der Tourismussaison, sondern jedes Jahr", sagte die Ministerin. Sie fügte hinzu, dass diese Dienste in den letzten zwei Jahren mehr als 5.600 Einsätze verzeichnet haben.
"Wenn man sich diese zwei Jahre ansieht, ergibt das, dass alle drei Stunden entweder ein Hubschrauber startet oder ein Boot im Notdienst ist", erklärte Hrstić und betonte die kontinuierliche Verfügbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit dieser Dienste.
Neben der Überprüfung des aktuellen Zustands wurde auch über weitere Verbesserungen gesprochen. Die Ministerin kündigte an, dass das Gesundheitsministerium bereits die Beschaffung eines neuen Abzugs für die Herstellung von Radiopharmaka in der Abteilung für Nuklearmedizin finanziert hat. Geplant ist auch der baldige Austausch des bestehenden CT-Geräts sowie die Anschaffung eines neuen Magnetresonanztomographen (MRT).
Ein Thema war auch die Möglichkeit, die Touristenambulanz in unmittelbare Nähe des Krankenhauses zu verlegen. Ziel dieser potenziellen Umstrukturierung ist es, unnötige Patiententransporte zwischen verschiedenen Standorten zu reduzieren und so die Notaufnahme weiter zu entlasten.