Bei der Feier zum 31. Jahrestag der Militäroperation Sturm in Knin am 5. August 2026 betonte der Minister für Demografie und Einwanderung, Ivan Šipić, dass die größten Herausforderungen des heutigen Kroatiens die Erhöhung der Zahl neugeborener Kinder und die Rückkehr der Kroaten aus dem Ausland sind.
Šipić betonte, dass dieses Jahr ermutigende Trends mit sich bringt. "In diesem Jahr verzeichnen wir positive Nachrichten für unsere Familien und für Kroatien, nämlich einen größeren Anstieg der Geburtenrate und eine größere Rückkehr in die Heimat. Das ist es, was uns interessiert, das ist die Zukunft, und wir werden den kroatischen Verteidigern ewig dankbar sein für ihr Opfer und für alles, was und auf welche Weise Kroatien erkämpft wurde", so der Minister.
Kampf für den demografischen Wiederaufbau
Auf die Frage nach der Einwohnerzahl und den jungen Menschen in Knin antwortete Šipić ehrlich, dass die Lage nicht zufriedenstellend sei, obwohl es positive Signale aus den südlichen Gespanschaften gebe. "Wir sind nicht ganz zufrieden. Das ist unsere größte Herausforderung, denn damals war Kroatien verwüstet, zerstört und alles, was damit einherging. Heute ist der wahre Kampf für die Zukunft Kroatiens mit zahlreichen Kindern und Familien. Das ist die größte Herausforderung, die vor uns liegt und der wir alle ausgesetzt sind und für die wir alle sehr verantwortlich sind", sagte er.
Der Minister erinnerte an die schwierige Lage, in der sich das Land nach dem Krieg befand, und betonte, dass der Fokus seines Ministeriums genau auf der Schaffung von Bedingungen für den Verbleib und die Rückkehr von Familien liegt.
Persönliche Note und Erinnerung an die Verteidiger
Nach Knin kam Šipić in Begleitung seines älteren Sohnes. Er erklärte, dass er möchte, dass sein Kind "sich erinnert, was war und wie", und so die Bedeutung der Erinnerung an den Heimatkrieg und das Opfer der Verteidiger an die jüngeren Generationen weitergibt. Der Minister wiederholte die ewige Dankbarkeit gegenüber den kroatischen Verteidigern und betonte, dass gerade ihr Kampf den heutigen Kampf für die demografische Zukunft ermöglicht habe.