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Trump stellt dem Iran ein Ultimatum bis zum Ende des Tages

Gleichzeitig zeigt ein Bericht des CSIS, dass fünf Monate Krieg fast alle amerikanischen Bestände an Langstreckenraketen PrSM und ATACMS sowie fast die Hälfte der Tomahawks verbraucht haben.

Foto: Telegram
Kurz gesagt
  • Trump stellte dem Iran am 4. August 2026 ein Ultimatum bis zum Ende des Tages für eine Einigung über die Straße von Hormus und drohte mit 'verheerenden Schlägen'.
  • Fünf Monate Krieg haben fast alle US-Bestände an PrSM- und ATACMS-Raketen sowie fast die Hälfte der Tomahawk-Bestände verbraucht.
  • Die Bestände der Verteidigungssysteme Patriot und THAAD sind ebenfalls deutlich reduziert, auf 65% bzw. 38% unter dem Vorkriegsniveau.
  • Das Weiße Haus und das Pentagon weisen die Besorgnis zurück und behaupten, die USA hätten genügend Munition und eine Rekordproduktion.

Der US-Präsident Donald Trump hat am Montag, dem 4. August 2026, dem Iran ein Ultimatum gestellt und die Unterzeichnung eines Abkommens über die Lage in der Straße von Hormus bis zum Ende des Tages gefordert. Andernfalls drohte er mit verheerenden Militärschlägen und nannte dies die 'letzte Chance' für Teheran.

"Ich möchte ihnen eine letzte Chance geben, bevor wir sie enthaupten", sagte Trump laut Bloomberg. Gleichzeitig zeigte sich US-Finanzminister Scott Bessent optimistisch und erklärte, dass bereits am nächsten Tag ein Abkommen über die Öffnung der strategisch wichtigen Meerenge erzielt werden könnte.

Erschöpfte Bestände an Schlüsselwaffen

Während die diplomatische Offensive läuft, werden besorgniserregende Daten über den Zustand des amerikanischen Militärarsenals bekannt. Laut einem Bericht des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS) hat der fünfmonatige Krieg mit dem Iran die Bestände an bodengestützten Langstreckenraketen PrSM (Precision Strike Missile) und ATACMS fast vollständig erschöpft. Jede dieser Raketen kostet über eine Million Dollar und ermöglicht präzise Schläge aus sicherer Entfernung.

Drei mit den internen Daten vertraute Quellen bestätigten, dass die Vereinigten Staaten auch etwas weniger als die Hälfte ihrer weltweiten Bestände an Marschflugkörpern Tomahawk verbraucht haben. Diese Verringerung der Bestände bedeutet, dass Trump, falls er sich für erneute Angriffe großen Ausmaßes entscheidet, stärker auf riskantere bemannte Bombereinsätze angewiesen wäre.

Auch Verteidigungssysteme unter Druck

Die Erschöpfung betrifft nicht nur offensive Waffen. Der CSIS-Bericht schätzt, dass zwischen Februar und Juli etwa 65 Prozent der Abfangraketen des Patriot-Luftverteidigungssystems verbraucht wurden. Die Bestände des THAAD-Systems (Terminal High Altitude Area Defense) sind um mindestens 38 Prozent im Vergleich zum Vorkriegsniveau gesunken. Zwei Quellen gaben an, dass diese Zahlen mit den internen Daten des US-Militärs übereinstimmen.

Reaktion des Weißen Hauses und des Pentagons

Das Weiße Haus wies die Besorgnis über den Zustand der Bestände zurück. In einer von Disclose.tv veröffentlichten Erklärung aus dem Büro von Präsident Trump heißt es, die USA hätten weit mehr Munition als jeder andere auf der Welt und die Rüstungsunternehmen produzierten auf Rekordniveau.

Pentagon-Sprecher Sean Parnell beruhigte die Öffentlichkeit ebenfalls. "Das Militär hat alles, was es braucht, um die Entscheidungen des Präsidenten umzusetzen", sagte Parnell. Trotz der offiziellen Beteuerungen werfen die Daten zum Raketenverbrauch einen Schatten auf die Fähigkeit der USA, einen potenziellen langwierigen Konflikt hoher Intensität an einer zweiten Front zu führen.

Häufige Fragen
Was hat Trump vom Iran gefordert? +
Er forderte die Unterzeichnung eines Abkommens über die Lage in der Straße von Hormus bis zum Ende des Tages am 4. August 2026 und drohte andernfalls mit 'verheerenden Schlägen'.
Wie viele Raketen haben die USA im Krieg mit dem Iran verbraucht? +
Laut CSIS-Bericht und informierten Quellen wurden fast alle Bestände an PrSM- und ATACMS-Raketen sowie etwas weniger als die Hälfte der weltweiten Tomahawk-Bestände verbraucht.
Wie ist der Zustand der US-Verteidigungsbestände? +
Zwischen Februar und Juli wurden etwa 65% der Patriot-Abfangraketen verbraucht, und die THAAD-Bestände sind um mindestens 38% im Vergleich zum Vorkriegsniveau gesunken.
Wie hat das Pentagon auf die Nachrichten über erschöpfte Bestände reagiert? +
Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, das Militär habe alles, was es brauche, um die Entscheidungen des Präsidenten umzusetzen, und das Weiße Haus betonte die Rekordproduktion der Rüstungsunternehmen.

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