Am vergangenen Freitag, dem 31. Juli 2026, wurde im Gebiet von Dubrovnik, Župa dubrovačka und Konavle eine präventiv-repressive Aktion unter dem Namen 'Sicherer Schritt für alle' durchgeführt. In nur vier Stunden, wie das Portal Dulist berichtet, wurden 70 Verkehrsverstöße registriert, darunter besonders 24 Fälle von unerlaubtem Parken auf dem Gehweg und drei Verstöße wegen Parkens auf Behindertenparkplätzen.
Die Kontrolle wurde gemeinsam von Polizeibeamten, Verkehrs- und Kommunalpolizisten durchgeführt, mit Schwerpunkt auf Fußgängersicherheit und Barrierefreiheit. Von der Polizeidirektion Dubrovnik-Neretva hieß es, das Hauptziel der Aktion sei es, präventiv auf das Bewusstsein der Bürger einzuwirken.
"Das Hauptziel dieser Aktivität ist es, präventiv auf das Bewusstsein der Bürger für die Bedeutung der Einhaltung von Verkehrsvorschriften und die Gewährleistung freier und sicherer Gehwege für alle Verkehrsteilnehmer einzuwirken. Die Polizei ruft daher alle Fahrer zu verantwortungsvollem Verhalten und konsequenter Einhaltung der Vorschriften auf, damit alle Fußgänger, insbesondere Menschen mit Behinderungen, sicher am Verkehr teilnehmen können", heißt es in der Mitteilung, die Dulist überträgt.
Leser warnt: Tuk-Tuks blockieren die Pile-Tore den ganzen Tag
Gleichzeitig gibt es auch ein Problem mit sogenannten Tuk-Tuk-Fahrzeugen, die für touristische Rundfahrten genutzt werden. Ein Leser des Dubrovački vjesnik hat Fotos und eine Warnung geschickt, die von Slobodna Dalmacija übernommen wurde, dass diese Fahrzeuge an den Pile-Toren Behindertenparkplätze belegen, den Durchgang zum Motorradparkplatz in Tiha blockieren und auch den Parkplatz für Kurzzeitparken (bis 10 Minuten) den ganzen Tag besetzen.
"Wenn die Besitzer dieser Fahrzeuge an den Pile-Toren Panorama- und Stadtrundfahrten buchen, welchen Zweck hat es dann, dass ihre Fahrzeuge ständig geparkt sind? Wenn eine Tour gebucht wird, können die Fahrer gerufen werden, um an den Pile-Toren Passagiere aufzunehmen, dafür braucht es 3 Minuten", schrieb der Leser für den Dubrovački vjesnik, wie Slobodna Dalmacija berichtet.
Dieses Problem zeigt den zunehmenden Druck touristischer Fahrzeuge auf die ohnehin begrenzte Verkehrsinfrastruktur im engsten Stadtzentrum, insbesondere an frequentierten Orten wie den Pile-Toren, wo kurzes Anhalten oft zu stundenlanger Besetzung öffentlicher Flächen wird.