In Dubrovnik eröffnet Ausstellung mit Kriegsfotografien
Die Ausstellung "VRO Oluja na Banovini 1995." zeigt authentische Fotografien von Željko Gašparović, und das Programm zum 31. Jahrestag gipfelt in einem Konzert auf dem Stradun.
Die Ausstellung "VRO Oluja na Banovini 1995." zeigt authentische Fotografien von Željko Gašparović, und das Programm zum 31. Jahrestag gipfelt in einem Konzert auf dem Stradun.
Im Museum des Kroatischen Unabhängigkeitskrieges Dubrovnik, das sich in der Festung Imperijal befindet, wurde am Montag anlässlich des 31. Jahrestags der militärisch-polizeilichen Operation "Oluja" die Ausstellung "VRO Oluja na Banovini 1995." eröffnet. Die Kuratorin der Ausstellung ist die Direktorin des Museums, Varina Jurica Turk, und eröffnet wurde sie von Dubrovniks Bürgermeister Mato Franković.
Die Ausstellung ist Teil des mehrjährigen Museumsprojekts "Kroatische Kriegsfotografie" und präsentiert eine Auswahl von Arbeiten des renommierten Kriegsfotografen Željko Gašparović. Die Fotografien entstanden während der Operation "Oluja" im Gebiet der Banovina. Gašparović hat dem Museum auch Aufnahmen aus dem Jahr 1992 von der Südfront geschenkt, wo er Angehörige der 1. Gardebrigade "Tigrovi" begleitete.
Bei der Eröffnung betonte Bürgermeister Franković die Schlüsselrolle des Museums bei der Bewahrung der historischen Wahrheit. "Wir haben in der Stadt eine perfekte Geschichte, um mit wenigen Worten, aber vielen Beweisen, Fotografien und Texten die wahre Wahrheit über den Heimatkrieg und darüber, wie schwer die Freiheit erkämpft wurde, zu erzählen. Wenn wir wissen, dass eine Million Menschen die Wahrheit gesehen haben, wissen wir, dass sie auch morgen und für zukünftige Generationen Boten der Wahrheit sein werden", sagte Franković.
Direktorin Varina Jurica Turk hob den Wert der dokumentarischen Kriegsfotografie als eine der wichtigsten historischen Quellen und Grundlage des visuellen Gedächtnisses hervor, wobei sie besonders den Beitrag von Željko Gašparović zur kroatischen dokumentarischen Kriegsfotografie hervorhob.
An die Anwesenden wandte sich auch der Ehrenvorsitzende des Kroatischen Offizierskorps der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva, Mišo Đuraš. Er erinnerte daran, dass dies bereits die fünfte Ausstellung ist, die der Operation "Oluja" gewidmet ist, während das Museum bisher insgesamt 75 Ausstellungen organisiert und eine Million Besucher empfangen hat.
Neben der Hauptausstellung sind in der Festung Imperijal auch die reale und virtuelle Ausstellung "Oluja 1995.-2025." aufgebaut, die einen umfassenderen Überblick über die abschließenden Befreiungsaktionen der Kroatischen Armee im Jahr 1995 bieten, einschließlich der Ereignisse an der Dubrovniker Front.
Das Programm zum Tag des Sieges und der Heimatdankbarkeit sowie zum Tag der kroatischen Verteidiger wird am Dienstag, dem 5. August 2026, fortgesetzt. Auf dem Stradun findet um 21 Uhr das patriotische Konzert des Dubrovniker Sinfonieorchesters statt, bei dem auch die virtuelle Ausstellung des Museums "Weg in die Freiheit 1991.-1995." projiziert wird.