Wasserstand der Orljava fällt auf nur 4 cm
Appell an die Bürger von Požega und Umgebung, das Bewässern von Rasenflächen und das Befüllen von Pools zu reduzieren, um die Trinkwasserversorgung zu sichern.
Appell an die Bürger von Požega und Umgebung, das Bewässern von Rasenflächen und das Befüllen von Pools zu reduzieren, um die Trinkwasserversorgung zu sichern.
Die anhaltende Trockenheit und das Ausbleiben nennenswerter Niederschläge haben zu einem dramatischen Rückgang des Wasserstands der Orljava im Gebiet von Požega geführt, der auf nur vier Zentimeter gesunken ist. Angesichts dieser Lage warnen Experten, dass der Fluss bereits in den nächsten zehn Tagen vollständig austrocknen könnte.
Auf die besorgniserregende Situation wies Dimitrije Stojković, Leiter der Wasserwirtschaftsstelle für das kleine Einzugsgebiet Orljava, Londža, hin. "Wenn sich die klimatischen Bedingungen fortsetzen, also hohe Temperaturen und ausbleibende Niederschläge, wird die Orljava leider möglicherweise in den nächsten zehn Tagen austrocknen", erklärte Stojković gegenüber HRT, wie Index.hr berichtet.
Die Večernji list zitiert Stojković ähnlich: "Wenn sich diese klimatischen Bedingungen fortsetzen, also hohe Temperaturen und ausbleibende Niederschläge, könnte die Orljava leider bereits in den nächsten zehn Tagen austrocknen." Dabei betonte er, dass kurze Schauer und geringe Regenmengen nicht ausreichen, um den Wasserlauf und die Grundwasserreserven wieder aufzufüllen. Die Wettervorhersagen lassen keinen Optimismus zu; laut Index.hr werden in den nächsten fünf bis sieben Tagen keine neuen Niederschläge erwartet, während die Večernji list meldet, dass in den nächsten Tagen keine nennenswerten Niederschläge zu erwarten sind.
Trotz des extrem niedrigen Wasserstands der Orljava ist die Trinkwasserversorgung für die Einwohner von Požega und der umliegenden Orte derzeit nicht gefährdet. Das regionale Wasserversorgungssystem, das aus verschiedenen Quellen gespeist wird, funktioniert ohne Probleme. Das System nutzt drei Grundwasserbrunnen, zwei Bergquellen und einen Oberflächenwasserentnahmepunkt, was eine stabile Wasserversorgung der Haushalte gewährleistet.
Obwohl es derzeit keine Engpässe gibt, hat das kommunale Unternehmen Tekija einen klaren Appell an die Bürger gerichtet, Wasser sparsamer zu verbrauchen. "Wir appellieren an alle Menschen, das Bewässern von Rasenflächen und das Befüllen von Pools zu reduzieren, um eine normale Wasserversorgung so lange wie möglich sicherzustellen", betonte Krešimir Prpić, technischer Direktor der Firma Tekija d. o. o., in einer Stellungnahme gegenüber Index.hr.
Ein fast identischer Aufruf, den die Večernji list zitiert, lautet: "Wir appellieren an die Bürger, das Bewässern von Rasenflächen und das Befüllen von Pools zu reduzieren, um eine ordnungsgemäße Wasserversorgung so lange wie möglich sicherzustellen." Prpić fügte hinzu, dass länger anhaltende Niederschläge derzeit nicht in Sicht seien, weshalb ein sparsamer Umgang mit Wasser für die Erhaltung der Reserven von entscheidender Bedeutung sei. Die weitere Entwicklung der Situation wird maßgeblich von den Wetterbedingungen im August abhängen.