Zvezdas Direktor erzürnt mit Botschaft über Knin
Kroatische Medien reagieren heftig auf Zvezdan Terzićs Beitrag, in dem er dazu aufruft, dass 'die serbische Trikolore in Knin weht', begleitet von einem Foto einer Flüchtlingskolonne.
Kroatische Medien reagieren heftig auf Zvezdan Terzićs Beitrag, in dem er dazu aufruft, dass 'die serbische Trikolore in Knin weht', begleitet von einem Foto einer Flüchtlingskolonne.
Der Generaldirektor von Roter Stern Belgrad, Zvezdan Terzić, veröffentlichte am 5. August 2026 eine Botschaft zum Jahrestag der Militäroperation 'Oluja' (Sturm), die heftige Reaktionen in den kroatischen Medien auslöste. Terzić teilte auf sozialen Netzwerken die Verse 'Jeder soll seinem Sohn als Vermächtnis hinterlassen, die serbische Trikolore in Knin wehen zu lassen', zusammen mit einem Foto einer Flüchtlingskolonne aus der damaligen Republik Serbische Krajina (RSK).
Die Botschaft, die normalerweise auf der Nordtribüne der Fans von Roter Stern während der Jahrestage erscheint, wurde auch von Daten begleitet, die die serbische Zeitung Kurir über 'mehr als 2.000 Getötete' und 'etwa 250.000 vertriebene Serben' während der 'Oluja' übermittelte.
Die Reaktionen in Kroatien waren sofort und heftig. Eine Reihe von Portalen und Zeitungen beschrieben Terzićs Beitrag als beschämend und skandalös und betonten den provokativen Charakter des Aufrufs, die serbische Flagge in Knin zu hissen. Die Schlagzeilen reichten von 'Präsident von Roter Stern hinterlässt beschämende Botschaft' bis 'Skandal: 'Jeder soll seinem Sohn als Vermächtnis hinterlassen, die serbische Trikolore in Knin wehen zu lassen!''
Der Beitrag wird im Kontext des 31. Jahrestages der 'Oluja' gesehen, und einen Tag zuvor, am 4. August 2026, hielt Patriarch Porfirije einen Gedenkgottesdienst in Sremski Karlovci anlässlich des Jahrestages ab, was ebenfalls in den serbischen Medien thematisiert wurde.
Terzićs Botschaft und die Reaktionen darauf haben erneut die Frage nach den unterschiedlichen Narrativen über die Kriegsereignisse der 90er Jahre aufgeworfen, wobei in Kroatien solche Aussagen und Interpretationen als revisionistisch und unangemessen abgelehnt werden.