Čilić siegt routiniert und jagt Tiafoe
Der kroatische Tennisspieler besiegte den Japaner Shimabukura in anderthalb Stunden, im zweiten Runde wartet der an 15 gesetzte Spieler, den er bereits zweimal geschlagen hat.
Der kroatische Tennisspieler besiegte den Japaner Shimabukura in anderthalb Stunden, im zweiten Runde wartet der an 15 gesetzte Spieler, den er bereits zweimal geschlagen hat.
Marin Čilić ist erfolgreich in die neue Woche auf der ATP Tour gestartet. In der ersten Runde des Masters in Montreal besiegte der kroatische Tennisspieler nach anderthalb Stunden Spielzeit den zähen Japaner Shimabukura und zog ins zweite Runde ein.
Der erste Satz stand im Zeichen sicherer Aufschläge auf beiden Seiten, sodass die Entscheidung erst im Tie-Break fiel. Ein völlig anderes Bild bot der zweite Satz, in dem Čilić vollständig dominierte. Dem japanischen Tennisspieler gelang es, den Aufschlag gleich dreimal zu brechen, zunächst zur 2:1-Führung, dann zum 4:1 und schließlich zum deutlichen 6:1.
Obwohl Shimabukura sechs Asse servierte, doppelt so viele wie Čilić, der zwei hatte, lag der entscheidende Unterschied in den unforced errors. Der Japaner sammelte 33, während der kroatische Tennisspieler mit 18 Fehlern deutlich präziser war. Čilićs Dominanz zeigte sich besonders beim ersten Aufschlag, wo er 80 Prozent der Punkte gewann, während Shimabukura bei seinem ersten Aufschlag 70 Prozent der Punkte verwertete. Zudem verlor Čilić während des gesamten Matches keinen einzigen Aufschlag.
Dies war das erste Aufeinandertreffen zwischen Čilić und Shimabukura, und im zweiten Runde wartet auf den kroatischen Tennisspieler ein deutlich bekannterer Name. Für den Einzug ins dritte Runde kämpft er gegen den an 15 gesetzten Amerikaner Frances Tiafoe. Čilić hat gegen ihn eine perfekte Bilanz, da er beide bisherigen Duelle gewonnen hat.
Beim selben Turnier in Montreal, dessen Preisgeld 9.415.724 Dollar beträgt, spielte auch der serbische Tennisspieler Miomir Kecmanović ein dramatisches Match. Er besiegte nach fast drei Stunden Kampf den Amerikaner Michael Zhang mit 6:4, 4:6, 7:6 (7:5). Das Match begann bereits am Sonntagabend, wurde aber wegen Regen beim Stand von 1:1 in Sätzen unterbrochen. Nach der Rückkehr auf den Platz fiel die Entscheidung im dritten Satz, wo Kecmanović im Tie-Break mehr Ruhe bewies und mit 7:5 gewann. Im zweiten Runde wartet der Franzose Arthur Rinderknech, der in der direkten Begegnung mit 2:1 Siegen führt.