Der lang erwartete Schwergewichtskampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua soll bis Ende August 2026 finalisiert werden, bestätigte Eddie Hearn, der Promoter von Anthony Joshua, gegenüber Sky Sports News. Obwohl New York als wahrscheinlichster Austragungsort hervorgegangen ist, mit dem Madison Square Garden als erwartetem Gastgeber, setzen sich Hearn und sein Kämpfer weiterhin energisch dafür ein, dass dieser, wie er es nennt, "größte Kampf in der Geschichte des britischen Boxens" im Vereinigten Königreich stattfindet.
Pressekonferenz in Sicht
Hearn ist optimistisch, dass bis November 2026 alles bereit sein wird, unabhängig vom endgültigen Austragungsort. "Ende August wird es eine Pressekonferenz geben", sagte Hearn. "Ich werde nicht hier sitzen und Ihnen sagen, dass es keine Chance gibt, dass der Kampf in Amerika stattfindet, denn die Dinge können sich ändern. Aber ich glaube wirklich stark daran, dass dies etwas ist, das im Vereinigten Königreich stattfinden sollte, und wir werden alles tun, was wir können."
Joshua fühlt sich laut seines Promoters gegenüber den britischen Fans verantwortlich. "Wir kämpfen dagegen an, es scheint, als hätten alle anderen zugestimmt, außer Anthony Joshua. Er fühlt eine gewisse Verantwortung gegenüber den britischen Kampfsportfans und tut alles, um ihnen zu geben, was sie wollen", fügte Hearn hinzu.
Finanzielles Spiel um den Austragungsort
Hearn gab zu, dass er die geschäftliche Logik hinter einer möglichen Verlegung des Kampfes in die USA versteht, verriet aber auch seine Taktik. "Wir werden versuchen, diesen Kampf in den USA finanziell so unattraktiv wie möglich zu machen, in der Hoffnung, dass sie sich einfach umdrehen und sagen: 'Okay, machen wir es im Vereinigten Königreich'", erklärte er.
Dennoch ist er sich der Anziehungskraft New Yorks als globaler Bühne bewusst, auch wenn er sie nicht für entscheidend hält. "Offensichtlich ist [New York] die unterhaltsame Hauptstadt der Welt. Wen interessiert das? Es sind zwei Briten und der größte Kampf in der Geschichte des britischen Boxens. Aber ich verstehe das Geschäft", schloss Hearn.
Trotz Spekulationen, dass ein Ortswechsel den Kampf verzögern könnte, ist Hearn klar: "Wir sind bereit für November, es gibt also keinen Grund, diesen Kampf zu verschieben."
Neben dem Boxspektakel: IBF-Titel in Dublin
Während die Boxwelt gespannt auf die Bestätigung des Megakampfes wartet, können Kampfsportfans am Samstag den Kampf um den IBF-Weltmeistertitel im Mittelgewicht verfolgen. Aaron McKenna und Etinosa Oliha werden in Dublin aufeinandertreffen, und die Übertragung wird von Sky Sports gewährleistet.