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Italien unter Rotem Alarm: Extreme Hitze von Triest bis Palermo

Die Temperaturen nähern sich gefährlich der 40-Grad-Marke, und die Behörden rufen die Bürger dazu auf, die Sonne in der heißesten Tageszeit zu meiden.

Foto: aitac na Unsplash
Kurz gesagt
  • Italien hat wegen extremer Hitze, die sich der 40-Grad-Marke nähert, die rote Warnstufe für 27 Städte ausgerufen.
  • In den letzten Tagen wurden Todesfälle im Zusammenhang mit der Hitzewelle verzeichnet; Quellen nennen drei bzw. vier Opfer.
  • Die Dürre hat sich verschärft, und mehr als hundert Städte in Piemont und der Lombardei haben ernsthafte Probleme mit der Wasserversorgung.
  • Die Hitzewelle ist eine Folge der Klimakrise und wird voraussichtlich mindestens weitere sieben Tage anhalten.

Italien steht vor einer verheerenden Hitzewelle, die für insgesamt 27 Großstädte die höchste Warnstufe, die rote Alarmstufe, ausgelöst hat. Die extremen Temperaturen erstrecken sich von Triest im Norden bis Palermo im Süden des Landes und nähern sich gefährlich der 40-Grad-Marke.

Berichten zufolge galt die rote Warnung zunächst für 25 Städte, wurde aber inzwischen um zwei weitere erweitert. Diese höchste Warnstufe signalisiert, dass langanhaltende extreme Temperaturen eine direkte Gefahr für die Gesundheit der gesamten Bevölkerung darstellen.

Betroffene Städte und erste Opfer

Auf der Liste der gefährdeten Städte stehen nahezu alle größeren urbanen Zentren, darunter Turin, Bozen, Mailand, Genua, Venedig, Verona, Triest, Bologna, Florenz, Perugia, Rom, Neapel, Ancona, Pescara, Bari, Campobasso, Reggio Calabria, Palermo und Cagliari sowie Catania, Messina, Brescia, Viterbo, Latina, Rieti, Frosinone und Civitavecchia.

Die Folgen dieser extremen Wetterlage sind bereits jetzt tragisch. Die Berichte über die Zahl der Todesfälle gehen auseinander: Klix.ba meldet, dass die Hitze in den letzten Tagen vier Menschenleben gefordert hat, während die Anadolu Agency von drei Todesfällen berichtet, die vermutlich mit der extremen Hitze in Verbindung stehen.

Dürre und Wasserprobleme

Neben der Gefahr für Menschenleben hat die Gluthitze auch die Dürre im Tal des Po dramatisch verschärft. In den Regionen Piemont und Lombardei haben mehr als hundert Städte ernsthafte Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung und sind gezwungen, Tankwagen für die Lieferung von Trinkwasser einzusetzen.

Warnung von Wissenschaftlern und Appelle der Behörden

Meteorologen prognostizieren, dass diese Hitzewelle mindestens weitere sieben Tage anhalten wird. Lorenzo Giovannini, Atmosphärenphysiker an der Universität Trient, betont, dass diese Extreme direkt auf die vom Menschen verursachte Klimakrise zurückzuführen sind, die Hitzewellen deutlich länger und intensiver macht.

Um weitere Gesundheitsrisiken zu vermeiden, appellieren die zuständigen Behörden an die Bürger, direkte Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 18 Uhr zu meiden und sich, wann immer möglich, in Innenräumen aufzuhalten.

Häufige Fragen
Wie viele Städte in Italien stehen unter roter Warnung? +
Die rote Warnung, die höchste Stufe, wurde für 27 italienische Großstädte ausgerufen.
Wie viele Todesfälle stehen im Zusammenhang mit der Hitze? +
Die Berichte gehen auseinander: Eine Quelle nennt vier Todesfälle, während eine andere von drei Todesfällen mit Verdacht auf einen Zusammenhang mit der extremen Hitze berichtet.
Welche Maßnahmen werden den Bürgern empfohlen? +
Die Behörden empfehlen, direkte Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 18 Uhr zu vermeiden und sich, wann immer möglich, in Innenräumen aufzuhalten.
Was ist die Ursache für diese extremen Temperaturen? +
Der Atmosphärenphysiker Lorenzo Giovannini warnt, dass solche Extreme eine direkte Folge der vom Menschen verursachten Klimakrise sind.

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