Der aktivistische Schlagabtausch mit dem ehemaligen Bürgermeister von Split, Željko Kerum, hat sein finanzielles Ende gefunden. Ivošević, der seit Jahren rechtliche Auseinandersetzungen mit Kerum führt, prahlte am Samstag damit, die Schulden samt stattlicher Zinsen eingetrieben zu haben.
Laut einem von Tportal veröffentlichten Beitrag erklärte Ivošević: "Nicht nur, dass ich mich von ihm habe bezahlen lassen, ich habe es mit 382,84 Euro Zinsen getan. Wenn er das nächste Mal darüber nachdenkt, mich grundlos zu verklagen, wird er zweimal überlegen."
Von der Pfändung bis zur Kontosperrung
Vor einigen Tagen informierte Ivošević die Öffentlichkeit darüber, dass er Kerum wegen eines Betrags von 121 Euro gepfändet hat. Bei dieser Gelegenheit, so Tportal, erzählte er auch die gesamte Chronologie ihres Konflikts, der bis in seine frühen Zwanziger zurückreicht.
"Du bist ein junger Kerl, kaum volljährig, und begibst dich in den Kampf mit einem politischen Tumor der Stadt", schrieb Ivošević und erinnerte sich an die Anfänge seines Aktivismus auf der Matejuška in Split. Dort kämpfte er für das Recht der Jugendlichen, Zugang mit ihrem eigenen Getränk zu haben, und aus dieser Zeit stammten, so behauptet er, auch Drohungen aus Kerums engstem Umfeld, woraufhin die Polizei eingriff.
Abhebung der letzten 120,94 Euro vom Konto
Der Höhepunkt der jahrelangen Saga ereignete sich nach Ivoševićs Worten nun, da er 35 Jahre alt geworden ist. Nach dem erstinstanzlichen Sieg vor Gericht leitete er die Zwangsvollstreckung ein. "Du ziehst ihm die letzten 120,94 Euro vom Konto. Du sperrst es. Er schuldet dir noch 2.245,27 Euro. Das ist Željko Kerum. Gepfändet. Gesperrt. Auf dem Weg nach unten", schrieb Ivošević.
Er schloss mit den Worten, er sei stolz auf sein jüngeres Ich, das sich nicht eingeschüchtert und zurückgezogen habe, und fügte hinzu, dass dieser junge Mann sich nicht hätte vorstellen können, "dass er den arroganten Machthaber an den Bettelstab bringen würde".