Die Fußballer von Hajduk treten am Donnerstag um 19 Uhr bei Žalgiris Litauen im ersten Spiel der dritten Qualifikationsrunde zur Conference League an. Die Weißen werden in dieser bereits fünften europäischen Prüfung der Saison ohne Torhüter Ivica Ivušić auskommen müssen, der sich erneut auf der Verletztenliste wiederfindet.
Pech mit Verletzungen hält an
Der ehemalige kroatische Nationalspieler erlitt letzte Woche im Training einen Schlag auf den Arm. Wegen dieser Verletzung stand er nicht im Kader für die nationale Niederlage gegen Varaždin am Sonntag und wird auch im morgigen Duell in Litauen fehlen. Das Fehlen des 31-jährigen Schlussmanns wird jedoch die geplante Startaufstellung nicht durcheinanderbringen, da Toni Silić zur unangefochtenen Nummer eins zwischen den Pfosten geworden ist. Als Ersatz auf der Bank werden Dante Stipica und David Fesyuk erwartet.
Vom Königstransfer zu neuen Problemen
Ivušić kam im Sommer 2025 mit dem Status einer großen Verstärkung und einer langfristigen Lösung für die Torhüterposition zu Hajduk und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2029. Er startete als unangefochtener Stammtorhüter in die Saison und absolvierte 18 Einsätze, in denen er achtmal ohne Gegentor blieb. Der Wendepunkt kam am 22. November 2025, als Hajduk auf der Rujevica eine schwere 0:5-Niederlage gegen Rijeka erlitt. Nach diesem Spiel verpasste Ivušić wegen einer Schambeinverletzung die letzten vier Spiele der ersten Saisonhälfte sowie die gesamte Wintervorbereitung.
Rückkehr und neue Hoffnungen
Er kehrte für die letzten sechs Runden der vergangenen Saison auf das Feld zurück und gab sein Comeback im letzten Meisterschaftsspiel beim hohen 6:3-Sieg gegen Vukovar. Während der Sommer-Vorbereitung hütete er jeweils eine Halbzeit in den Testspielen gegen Shkendija und LNZ, blieb jedoch in allen vier bisherigen Europapokalspielen dieser Saison auf der Ersatzbank. Laut Transfermarkt wird sein aktueller Marktwert auf eine Million Euro geschätzt. Vor seinem Wechsel nach Poljud hütete Ivušić das Tor für Istra 1961, Olympiakos, Osijek und den zypriotischen Klub Pafos.