Der Čiče-See wird zum Hit während der Hitzewelle
Obwohl das Baden noch nicht offiziell geregelt ist, strömen die Bürger massenhaft zum beliebten Ausflugsziel bei Velika Gorica und loben das klare Wasser und die natürliche Kühle.
Obwohl das Baden noch nicht offiziell geregelt ist, strömen die Bürger massenhaft zum beliebten Ausflugsziel bei Velika Gorica und loben das klare Wasser und die natürliche Kühle.
Während die Temperaturen nicht nachlassen, suchen immer mehr Bürger Abkühlung von der Hitzewelle am Čiče-See bei Velika Gorica. Das beliebte Ausflugsziel, auch als Turopoljsko more bekannt, ist dieser Tage buchstäblich überflutet von Badegästen, die es zu ihrem "Stadtmeer" erklärt haben.
Der See entstand durch Kiesausgrabungen, hat sich aber im Laufe der Jahre zu einem beliebten Erholungsort für die Bewohner von Velika Gorica, das mehr als 61.000 Einwohner zählt, und der weiteren Umgebung entwickelt. Besucher heben mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Badeplätzen hervor.
"Das ist unser Stadtmeer, es ist schön und sauber. Wir kommen gerne hierher, weil es immer Schatten und Windschutz gibt", sagte eine Besucherin. Ein anderer Badegast fügte gegenüber HRT hinzu: "Es könnte vieles verbessert werden, aber hier ist das Wasser zum Beispiel im Vergleich zum Jarun viel sauberer."
Trotz der großen Beliebtheit ist das Baden am Čiče-See noch immer nicht offiziell geregelt. Die Vereinigung Čič Beach warnt, dass dies weiterhin ein zentrales Problem sei. "Das größte Problem ist, dass das Baden illegal ist und die eigentumsrechtlichen Verhältnisse noch nicht geklärt sind. Die Stadt arbeitet daran. Der Plan ist, hier ein städtisches öffentliches Strandbad mit Sicherheitspersonal und der notwendigen kommunalen Infrastruktur einzurichten", erklärte Izidora Mihajlović, Sekretärin des Vereins Čič Beach.
Die Stadt Velika Gorica hat bereits ein Verfahren zur Herauslösung eines Teils des Sees aus dem Abbaugebiet eingeleitet, was ein erster Schritt zur Schaffung eines offiziellen städtischen Strandbads ist. Das Projekt sieht auch die Gestaltung von Spazierwegen, Sportplätzen, Kinderspielplätzen und gastronomischen Einrichtungen vor, unter obligatorischer Erhaltung der natürlichen Umgebung. Besucher betonen, dass sie sich am See sicher fühlen, weisen jedoch darauf hin, dass die Verantwortung in erster Linie bei den Badegästen selbst liegt, da das Gelände noch nicht überwacht wird.