Kek nach knappem Sieg gegen Ilves
Rijeka feierte auf der Rujevica ein 1:0 durch Janković in der 16. Minute, doch der Trainer ist sich bewusst, dass der Vorsprung dünn ist und das Rückspiel in Finnland ganz andere Herausforderungen mit sich bringt.
Rijeka feierte auf der Rujevica ein 1:0 durch Janković in der 16. Minute, doch der Trainer ist sich bewusst, dass der Vorsprung dünn ist und das Rückspiel in Finnland ganz andere Herausforderungen mit sich bringt.
Die Fußballer von Rijeka haben zum Auftakt der 3. Qualifikationsrunde zur Conference League einen Sieg eingefahren, indem sie auf der Rujevica den finnischen Klub Ilves mit 1:0 besiegten. Obwohl der kroatische Vertreter über weite Strecken das Spiel kontrollierte, lässt der knappe Vorsprung vor dem Rückspiel, das in einer Woche in Finnland stattfindet, Fragen offen.
Das einzige Tor des Spiels erzielte Niko Janković bereits in der 16. Minute. Rijeka hatte die Chance, die Führung auszubauen, und kam dem zweiten Tor im ersten Durchgang am nächsten, als Pavić den Pfosten traf. In der Schlussphase zeichnete sich der Torhüter der Gäste, Krkalić, mit mehreren starken Paraden aus und verhinderte eine deutlichere Niederlage seiner Mannschaft.
Trainer Matjaž Kek ließ keinen Zweifel daran, dass er mehr von seiner Mannschaft erwartet hatte. "Schon wieder ein Spiel, in dem wir trotz der Chancen, anstatt das Spiel sicher zu gewinnen, Fragezeichen für das Rückspiel in Finnland hinterlassen. Einfach diese nicht genutzten Chancen machen uns unsicher. Man sieht, dass der Mannschaft ein wenig die Frische fehlt", sagte Kek nach dem Spiel.
Der slowenische Coach auf der Bank von Rijeka betonte besonders das Problem der Chancenverwertung und den Mangel an Entschlossenheit im Abschluss. "Es fehlte mir an Energie und Gier, an 'Blut', um den Ball ins Tor zu drücken. Im Training sehe ich, dass wir besser können. Wir haben vier Siege zum Saisonstart geholt, die Unzufriedenheit ist vielleicht ein wenig da, weil ich weiß, dass wir besser können", fügte er hinzu.
Kek sorgt sich auch um die Tatsache, dass das Rückspiel auf einem Belag stattfindet, an den seine Spieler nicht gewöhnt sind. "Wir müssen uns so schnell wie möglich an den Kunstrasen anpassen. Man muss sich anpassen, wer sich anpasst, wird erfolgreicher sein. Wir können und müssen auf einem höheren Niveau spielen", so der Trainer von Rijeka, der sich bewusst ist, dass Ilves auf eigenem Platz ein deutlich gefährlicherer Gegner sein kann.
Rijeka reist also mit einem knappen Vorsprung nach Finnland, wo sie in einer Woche den Einzug in die Playoffs der Conference League anstreben.