Kovačević nach dem Kantersieg: Thun war der stärkere Gegner
Dinamo deklassierte Kauno Žalgiris im Maksimir mit 5:0 im ersten Spiel der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League und sicherte sich praktisch den Einzug in die Play-offs.
Dinamo deklassierte Kauno Žalgiris im Maksimir mit 5:0 im ersten Spiel der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League und sicherte sich praktisch den Einzug in die Play-offs.
Die Fußballer von Dinamo haben einen überzeugenden Schritt in Richtung Play-offs der Champions League gemacht. Im ersten Spiel der dritten Qualifikationsrunde besiegten sie am 4. August 2026 im Maksimir das litauische Team Kauno Žalgiris mit 5:0. Trainer Mario Kovačević verhehlte nach dem Spiel seine Zufriedenheit nicht, sandte aber auch eine klare Botschaft zur Wahrnehmung der Stärke seiner Mannschaft.
Obwohl die Gäste unter der Leitung des kroatischen Trainers Željko Sopić in den ersten dreißig Minuten einen disziplinierten tiefen Block hielten, wurde der Widerstand in der 31. Minute gebrochen. Miha Zajc überwand mit einem Schuss von der Strafraumkante Torhüter Švedkauskas, dem der Ball unglücklich über die Hände glitt und mit Hilfe des Innenpfostens im Netz landete. Nur zwei Minuten später erhöhte McKenna aus kurzer Distanz auf 2:0 und entschied die Partie praktisch.
In der zweiten Halbzeit setzte Dinamo die Offensive fort. Luka Stojković, der im Zentrum der meisten gefährlichen Aktionen stand, erhöhte mit einem präzisen Schuss aus etwa fünfzehn Metern auf 4:0, womit die Frage nach dem Rückspiel vollständig ad acta gelegt war. Stojković hatte bereits zuvor gedroht, und gerade seine Zusammenarbeit mit Mateo Lisica, der den Vorzug vor Fran Topić erhalten hatte, war einer der Schlüsselmechanismen im Spiel der Blauen.
Der Stratege von Dinamo äußerte sich zur Favoritenrolle, die dem Verein zugeschrieben wird. "Ich scheue mich nicht vor der Favoritenrolle, Thun war der stärkere Gegner. Wenn man gegen den Schweizer Meister spielt, können wir nicht Goliath sein und sie David. So wurde es in den Medien fälschlich dargestellt, vielleicht hat es die Spieler auch etwas verwirrt. Wir wollen auch im Rückspiel gewinnen," sagte Mario Kovačević gegenüber HRT.
Er äußerte sich auch zur Rückkehr und zum Tor von Kačavenda. "Im letzten Jahr tat es mir leid, als Kačavenda auf Leihbasis ging. Ich habe nicht zugelassen, dass er in dieser Saison geht. Ich bin froh für ihn, er hatte viele Verletzungen. Ich wünsche ihm, dass es in Zukunft weniger werden," sagte Kovačević. Er kündigte auch an, dass die Mannschaft auch im Rückspiel den Sieg anstreben werde und dass man langsam mit dem Scouting des nächsten potenziellen Gegners, des norwegischen Teams Viking, beginnen werde.
Neben dem überzeugenden Sieg ist die beste Nachricht für Dinamo die wachsende Konkurrenz im Team. Kovačević hat nach dem Drama gegen Thun und der Aufstellung des Stürmers Beljo gegen Slaven Belupo nun den Kader weiter vergrößert. Schätzungen zufolge werden sich bald 15 oder 16 Spieler gleichberechtigt um einen Platz in der Startelf bewerben. "Wir werden langsam mit dem Scouting von Viking beginnen, aber jetzt haben wir sieben Tage Ruhe," fügte der Trainer hinzu und kündigte einen ruhigeren Rhythmus nach der anspruchsvollen Spielserie an.
Die Atmosphäre im Maksimir wurde am besten durch den Beitrag des Vereins in den sozialen Medien mit einem Foto von Luka Stanzl beschrieben: "Der Norden singt der Stadt die schönste Ballade."