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Kovačević: Erst einmal Žalgiris überstehen

Dinamos Trainer lobt Stojković und Kačavenda, kündigt ernsthafte Herangehensweise in Litauen und mögliche Kaderänderungen bis zum Ende der Transferperiode an.

5MIN.hr
Kurz gesagt
  • Dinamo deklassierte Kauno Žalgiris in Zagreb mit 5:0 in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League.
  • Trainer Kovačević lobte besonders den Spieler des Spiels Luka Stojković und den Joker Lukas Kačavenda.
  • Trotz des hohen Vorsprungs reist Dinamo nach Litauen, um zu gewinnen, und das Meisterschaftsspiel gegen Rijeka wurde wegen des europäischen Spielplans verschoben.

Die Fußballer von Dinamo Zagreb haben im ersten Spiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League am 4. August 2026 in Maksimir einen überzeugenden 5:0-Sieg gegen den litauischen Klub Kauno Žalgiris errungen. Bereits nach den ersten 45 Minuten stand es 2:0, und in der zweiten Halbzeit legten die "Blauen" noch drei Tore nach und sicherten sich damit praktisch den Einzug in die nächste Runde vor dem Rückspiel in einer Woche.

Die Torschützen für die Zagreber Mannschaft waren Miha Zajc (32. Minute), Scott McKenna (33.), Mateo Lisica (51.), Luka Stojković (76.) und Lukas Kačavenda (90.+4). Zajc traf mit einem spektakulären Schuss aus 20 Metern, während Stojković aus 16 Metern präzise war.

Zufriedener Trainer: "Wir haben nach dem 2:0 nicht nachgelassen"

Trainer Mario Kovačević machte nach der Partie keinen Hehl aus seiner Zufriedenheit. "Glückwunsch an meine Spieler, von der ersten Minute an waren wir gut. Es war nicht einfach, sie hielten einen tiefen Block bis zum ersten Tor. Aber wenn man so oft in den Strafraum des Gegners kommt, wird es nach dem ersten Tor einfacher. Und ich bin froh, dass wir nicht beim 2:0 stehen geblieben sind, sondern in der zweiten Halbzeit noch weitere Tore erzielt haben", sagte Kovačević gegenüber MAXSport.

Besonders hob er die Bedeutung des ersten Treffers für den Spielverlauf hervor: "Sobald das erste Tor fiel, kam das zweite von selbst. Wir sind mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden." Er blickte auch auf den schwierigen Saisonstart zurück und erinnerte an das Duell mit dem Schweizer Klub Thun. "Das Spiel gegen Thun war für uns das schwerste. Als wir das überstanden hatten, sagte ich, dass wir besser werden würden. Das hat sich auch gegen Belupo gezeigt, und heute ist wichtig, dass wir das Spiel vor dem Rückspiel sozusagen gelöst haben", betonte er. Der litauische Meister, trainiert vom ehemaligen Rijeka-Coach Željko Sopić, konnte dem Gastgeber nicht Paroli bieten und hatte nur eine ernsthafte Gelegenheit, als er den Pfosten traf.

Lob für den "Joker" und den Rückkehrer

Kovačević lobte besonders Luka Stojković, der neben seinem Tor auch die Vorlage zum Führungstreffer gab. "Ich weiß am besten, was für ein Spieler er ist. Als die Mannschaft zusammengestellt wurde und er zum Schlüsselspieler wurde, waren wir sofort besser. Alle meine Spieler sind gut, aber so ein Spieler macht alle anderen besser, das ist in jeder Mannschaft der Welt so", betonte der Dinamo-Trainer.

Er äußerte sich auch zu Lukas Kačavenda, der in der 71. Minute eingewechselt wurde und in der Nachspielzeit den Endstand von 5:0 herstellte, sein zweites Tor in Folge in europäischen Wettbewerben. "Auch letztes Jahr tat es mir leid, als er ging, aber wir hatten viele Mittelfeldspieler. Als er zurückkam, fehlte uns ein Achter. Er hatte ein Angebot, aber er hat sich von den ersten Vorbereitungsspielen an als einer von uns gezeigt. Ich freue mich für ihn, er hat sein Talent bei Lokomotiva gezeigt, hatte Pech mit Verletzungen. Ich wünsche ihm, dass er so weitermacht", sagte Kovačević.

Rückspiel in Litauen und Blick auf Viking

Trotz des hohen Vorsprungs kündigt der Coach der "Blauen" eine ernsthafte Herangehensweise an das Rückspiel in Litauen an. "Wir fahren ernsthaft nach Litauen, um zu gewinnen. Wir wollen diese Punkte sammeln. Wir werden das Ergebnis nicht verwalten. Wir haben eine gute Woche, gut spielen, dann schauen wir weiter. Von der ersten Minute an werden wir auch in Litauen den Sieg suchen", sagte er. Wegen des dichten europäischen Spielplans kann Dinamo am Wochenende nicht das Meisterschaftsspiel gegen Rijeka austragen. "Leider können wir am Wochenende nicht gegen Rijeka spielen, das wollten wir nicht, aber der Spielplan sieht es so vor", erklärte Kovačević.

Ein möglicher Gegner im Play-off ist der norwegische Klub Viking, der in seiner Meisterschaft Bodo Glimt mit 5:0 besiegte. "Wir müssen das erst noch überstehen. Natürlich werden wir jetzt langsam Viking scouten, wir haben eine Woche Ruhe, um uns in Ruhe auf das Rückspiel vorzubereiten. Und Viking ist eine hervorragende Mannschaft, soweit wir bisher gehört haben", fügte Kovačević hinzu.

Lob für Sopić und Ausblick auf die Transferperiode

Der Dinamo-Trainer zollte auch seinem Kollegen auf der Bank von Kauno Žalgiris Respekt. "Wir hatten immer ein gutes Verhältnis, schon als wir Spieler waren. Ich gratuliere ihm, er holt das Maximum aus dieser Mannschaft heraus. Sie haben einen historischen Erfolg erzielt, sie gehen in die Conference League. Ich wünsche ihm viel Glück, er ist ein echter Sportler und Kollege, ich schätze und respektiere ihn."

Abschließend sprach er über mögliche Änderungen im Spielerkader bis zum Ende der Transferperiode. "Ein Trainer erwartet immer neue Spieler, vielleicht wird es Zu- und Abgänge geben. Wir werden sehen, was die Vereinsführung entscheidet. Wir leben wirklich für die Champions League, wir müssen erst Žalgiris überstehen, dann schauen wir weiter", schloss Kovačević.

Häufige Fragen
Mit welchem Ergebnis besiegten die Fußballer von Dinamo Kauno Žalgiris? +
Dinamo besiegte Kauno Žalgiris im ersten Spiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League mit 5:0.
Wer waren die Torschützen für Dinamo? +
Die Tore erzielten Miha Zajc, Scott McKenna, Mateo Lisica, Luka Stojković und Lukas Kačavenda.
Wann findet das Rückspiel statt? +
Das Rückspiel findet in einer Woche in Litauen statt.
Was sagte Trainer Kovačević über den möglichen Gegner im Play-off? +
Er sagte, dass man langsam den norwegischen Klub Viking scouten werde, von dem er gehört habe, dass es eine hervorragende Mannschaft sei, aber zuerst müsse man Žalgiris überstehen.

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