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Luka Stepančić öffnet sein Herz

Der kroatische Handballer sprach beim Benefiz-Spektakel von Marin Čilić über die Werte, die ihm seine Karriere gebracht hat, über familiäre Entbehrungen und die Mühen mit der ungarischen Sprache.

Foto: Wikipedia (Luka Stepančić)
Kurz gesagt
  • Luka Stepančić unterstützte das Benefiz-Tennisspektakel von Marin Čilić in Karlovac.
  • Im Interview mit Hype TV erklärte er, dass ihm der Sport mehr gegeben als genommen hat, und hob Freundschaften und Erfahrungen hervor.
  • Er gab zu, dass ihm die ungarische Sprache auch nach sechs Jahren in Ungarn große Probleme bereitet.

In Karlovac fand das Benefiz-Tennisspektakel von Marin Čilić statt, und unter den Gästen befand sich auch Luka Stepančić, einer der besten kroatischen Handballer des letzten Jahrzehnts. Im Gespräch mit Hype TV teilte er seine ehrlichen Gedanken über Karriere, Familie, Leben außerhalb der Heimat und alles Positive, das ihm der Sport gegeben hat.

Einem Ruf, den man nicht ablehnt, gefolgt

Stepančić folgte Čilićs Einladung ohne Zögern, sich der edlen Mission hinter der gesamten Veranstaltung bewusst. Neben der Gelegenheit, sich mit Sportlern aus verschiedenen Disziplinen zu treffen, beeindruckte ihn besonders die Arbeit der Stiftung von Marin Čilić.

"Als Marin mich anrief, sagte ich sofort zu, dass ich diesen Tag freihalten werde. Neben dem schönen Treffen von Sportlern aus verschiedenen Sportarten steckt hinter dem gesamten Projekt eine große Geschichte. Ich denke, es wäre verrückt, so etwas nicht zu unterstützen", erklärte Stepančić gegenüber Hype TV.

Er betonte, dass das Stipendienprogramm für junge Sportler und Künstler, das die Stiftung seit Jahren durchführt, einen starken Eindruck auf ihn hinterlassen hat.

Immaterieller Reichtum hinter den Medaillen

Obwohl er in seiner Schatzkammer Silber von der Europameisterschaft mit der Nationalmannschaft und Auftritte für renommierte europäische Vereine hat, betont Stepančić heute, dass die wertvollsten Früchte des Sports die immateriellen sind. Er sprach offen über die Opfer, die der Profisport mit sich bringt.

"Aus dieser Perspektive würde ich sagen, dass mir der Sport fast nichts genommen hat. Natürlich gab es Momente, in denen ich nicht auf der Abschlussreise sein konnte oder wegen Verpflichtungen die Geburt meines Kindes um einen Tag verpasst habe. Aber wenn ich alles auf die Waagschale lege, hat mir der Handball viel mehr gegeben, als er mir genommen hat."

Er stellt die geschlossenen Freundschaften und Patenschaften, die bereisten Reiseziele und alles, was er erlebt hat, in den Vordergrund, was über die Spiele selbst hinausgeht.

"Medaillen und Trophäen sind schön, aber erst später erkennt man, dass die Menschen, die man kennenlernt, die Sprachen, die man lernt, und die Erfahrungen, die man sammelt, eigentlich das Wertvollste sind, was einem der Sport bringt."

Sprachbarriere in Ungarn

Sein beruflicher Weg führte ihn von Zagreb nach Paris, wo sein Sohn geboren wurde, und die letzten sechs Jahre lebt er in Ungarn. Das Leben im Ausland brachte auch die Notwendigkeit mit sich, Fremdsprachen zu lernen. Während er Französisch aus familiären Gründen gemeistert hat, stellt die ungarische Sprache für ihn immer noch eine große Herausforderung dar.

"Ungarisch definitiv. Ich bin seit sechs Jahren dort und habe es immer noch nicht geschafft, es zu lernen. Ich kann etwas verstehen und mich in einfachen Situationen zurechtfinden, aber für ein richtiges Gespräch ist es immer noch sehr schwer."

Am Ende verriet er, dass er, obwohl Handball sein Leben ist, immer gerne den Tennisschläger in die Hand nimmt, besonders wenn es um wohltätige Aktionen geht. Der ausführliche Beitrag der Hype-TV-Journalistin Petra Gajšak bringt weitere interessante Details aus Stepančićs Karriere und Privatleben.

Häufige Fragen
Wo hat Luka Stepančić dieses Interview gegeben? +
Er gab das Interview beim Benefiz-Tennisspektakel von Marin Čilić in Karlovac.
Was hält Stepančić für das Wertvollste, das ihm der Sport gegeben hat? +
Er hält die Menschen, die er kennengelernt hat, die Sprachen, die er gelernt hat, und die Erfahrungen, die er gesammelt hat, für das Wertvollste, nicht Medaillen und Trophäen.
Wie lange lebt Stepančić in Ungarn und spricht er die Sprache? +
Er lebt seit sechs Jahren in Ungarn, gibt aber zu, dass er die ungarische Sprache immer noch nicht gelernt hat und es ihm schwerfällt, ein richtiges Gespräch zu führen.

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