Drei Vorschläge für schnellere Unfallaufnahmen
Der Experte ist der Ansicht, dass es entscheidend ist, die jahrzehntelange Praxis zu ändern, und bietet einen konkreten Plan in drei Schritten an. "Erstens sollte in kürzester Zeit die Freigabe des notwendigen Raums auf der Autobahn organisiert werden, dann mithilfe modernster Technologie alle erforderlichen Beweise gesichert und mit speziellen Drohnen eine 3D-Vermessung des Unfallbereichs durchgeführt werden", erklärte er.
Die zweite Maßnahme betrifft die Logistik: "An strategischen Standorten sollten Bereitschaftsdienste von Serviceunternehmen für das Abschleppen und Abtransport beschädigter Fahrzeuge, gegebenenfalls auf den Standstreifen, eingerichtet werden."
Der dritte Vorschlag führt einen Verantwortungsmechanismus ein: "Für alle Staus, die durch einen Verkehrsunfall und die Unfallaufnahme auf der Autobahn länger als 90 Minuten dauern, sollte eine Untersuchungskommission eingesetzt werden, die die Gründe für die Dauer des Verfahrens bewertet und Maßnahmen zur Verbesserung einleitet."
Marušić fügt hinzu, dass die Polizei durch den Einsatz von Hubschraubern und Drohnen schnellere Abläufe trainieren könnte, und betont, dass es nicht vorkommen dürfe, dass Unfallaufnahmen stundenlang dauern. Neben dem Stress für die Fahrer schaden lange Staus auch dem heimischen Tourismus und der Wirtschaft.